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Pensionierung und Hypothek - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Pensionierung und Hypothek – Was gilt es zu beachten?

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Der Wunsch vieler Schweizerinnen und Schweizer ist es nach der Pension in den eigenen vier Wänden alt zu werden. Viele Eigenheimbesitzer befürchten aber berechtigterweise, dass die Bank die Hypothek beim Eintritt ins Pensionsalter kündigt und die Liegenschaft verkauft werden muss. Wie Sie dies im Sinne eines ruhigen Lebensabends verhindern können, erfahren Sie im nachstehenden Artikel.

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Einkommensreduktion in der Pension

Beim Eintritt in die Pension müssen Sie damit rechnen, dass sich Ihr Einkommen um etwa 30 bis 40 Prozent reduzieren kann. Die staatliche Vorsorge AHV in Kombination mit der beruflichen Pensionskasse ermöglicht Ihnen durchaus ein würdiges Leben nach der Pension. Verfügen Sie nicht über zusätzliche Vorsorgegelder aus der Säule 3a oder 3b und haben Sie Ihre Hypothek nicht genügend amortisiert, kann es allerdings schwierig werden die Tragbarkeitskriterien Ihrer Bank weiter zu erfüllen.

Tragbarkeitskriterien bleiben in der Pension gleich

Die Bank wird die Tragbarkeitsrechnung Ihrer Hypothek beim Eintritt ins Pensionsalter erneut überprüfen. Denn der Kreditgeber fordert weiterhin, dass die Wohnkosten maximal ein Drittel Ihres Einkommens ausmachen. Dazu zählt man die Hypothekarzinsen, Amortisationskosten und Nebenkosten. Die Nebenkosten betragen dabei je nach Anbieter ein Prozent des Immobilienwertes pro Jahr. Erfüllen Sie diese Kriterien durch die Einkommensreduktion in der Pension nicht, kann die Bank Ihr Haus verkaufen. Der beste Weg um dieses Horrorszenario zu vermeiden, ist die frühzeitige und komplette Amortisation der 2. Hypothek bis zum Eintritt ins Pensionskalter.

Frühzeitige Amortisation lohnt sich

Bei Unterzeichnung eines Hypothekarvertrags wird in der Regel vereinbart, dass die Hypothekarschuld durch Amortisation auf 65 Prozent des Objektwerts gesenkt werden muss bis zur Pension oder spätestens innert 15 Jahren nach Vertragsabschluss. Der zu amortisierende Betrag wird als 2. Hypothek bezeichnet. Die 1. Hypothek ist die Hypothek bis zu einer Belehnung von 65 Prozent des Objektwertes und kann durch freiwillige Amortisation reduziert werden. Erfüllen Sie die Vorlage der Reduktion der Hypothek auf 65 Prozent des Objektwertes, fallen die verpflichtenden Amortisationszahlungen in der Tragbarkeitsrechnung weg. Dadurch stehen Sie in der Pension besser dar, weil die Wohnkosten tiefer ausfallen. Können Sie zusätzlich noch einen Teil der 1. Hypothek amortisieren, reduzieren sich Ihre Hypothekarzinsen und die Wohnkosten fallen noch geringer aus. Eine frühzeitige Amortisation ist somit auf jeden Fall empfehlenswert, um einen Konflikt mit dem Hypothekargeber zu vermeiden.

Vorausschauend planen lohnt sich

Um die Reduktion der Hypothek rechtzeitig zu erfüllen, ist es lohnenswert bereits einige Jahre vor der Pension zu planen. Als empfehlenswerte Variante bietet sich ein Budgetplan für das Rentenalter an. Sie sollten dazu ein aktuelles Budget erstellen und eines für die Pension und durch den Abgleich der beiden Versionen allfällige Lücken aufdecken. In einen aktuellen Budgetplan gehören sämtliche Lohneinkünfte, Kinderzulagen und Nebeneinkünfte. Davon sollten alle fixen Ausgaben abgezogen werden wie Hypothekarkosten, Steuern, Krankenkasse, Versicherungen und Nebenkosten. Danach sollten Werte für die variablen Kosten wie Kleider, Haushalt, Freizeit, Ferien etc. festgelegt und abgezogen werden. Passen Sie nun dieses Budget an die Einnahmen und Ausgaben nach der Pensionierung an. Sie können bei der AHV nachfragen, wie hoch die Rente sein wird und Ihre voraussichtlichen Beiträge aus der beruflichen Vorsorge können sie dem Pensionskassenausweis entnehmen. Diese Werte können sich natürlich bis zur Pension noch ändern, sind aber als Richtwerte hilfreich, um die Veränderungen aufzuzeigen. Erstellen Sie diesen Budgetplan genügend früh, können Sie noch rechtzeitig reagieren und Lösungen suchen um die Kosten im Rentenalter tief zu halten. Einige Hinweise können dabei hilfreich sein.

Worauf es zu achten gilt

Bei den aktuell tiefen Hypothekarzinsen ist es empfehlenswert einen Betrag zu sparen, um bei höheren Hypothekarzinsen nicht in Schwierigkeiten zu kommen. Dieses Ersparte kann dann beispielsweise in ein Vorsorgekonto investiert werden oder zur Amortisation der Hypothek eingesetzt werden, um die Kosten im Alter tiefer zu halten. Vorsorgegelder sind ein essentielles Thema bei der Rentenplanung. Vermeiden Sie unnötige Vorbezüge aus der Pensionskasse damit keine Lücken in der Pension entstehen. Falls Sie Ihre Liegenschaft mit Vorsorgegeldern, etwa einem Vorbezug der Pensionskasse finanziert haben, sollten Sie diese Vorsorgelücke unbedingt bis zum Eintritt ins Pensionsalter schliessen.

Falls alle Stricke reissen: Mehrgenerationen-Hypothek oder Überschreiben

Verfügen Sie beim Eintritt in die Pension nicht über die benötigten finanziellen Mittel und droht die Bank mit einer Kündigung der Hypothek, gibt es alternative Notfalllösungen. Eine Möglichkeit ist, Ihre Hypothek durch eine Solidarschuldnerschaft oder eine Bürgschaft abzusichern. Dabei können beispielsweise Ihre Kinder durch eine Solidarschuldnerschaft als Sicherheit fungieren. Sie haften folglich solidarisch, falls die Hypothekarkosten nicht bezahlt werden. Bei einer Bürgschaft sichert der Bürge dem Kreditgeber die Erfüllung des Hypothekarvertrags zu. Eine weitere Möglichkeit ist die Überschreibung Ihrer Liegenschaft an Familienmitglieder. Dabei kann die Hypothek auf ein Angehöriger der direkten Verwandtschaft, beispielsweise ein Kind, übertragen werden und den Eltern im Gegenzug ein lebenslanges Wohnrecht gewährt werden. Dadurch entbinden sich die Pensionierten von der Hypothek und der Hypothekargeber rechnet mit den Paramatern des Familienmitgliedes. Bei all diesen Variante benötigt es jedoch die Zustimmung des Hypothekargebers. Klären Sie solche Fälle am besten frühzeitig ab.

Erfahren Sie mehr!

Haben Sie weitere Fragen zum Eigenheim in der Pension oder interessieren sich generell für das Thema Verkauf/Kauf von Liegenschaften? Warten Sie nicht und kontaktieren Sie uns. Das Team von Hypoguide steht Ihnen gerne mit einer kompetenten und unabhängigen Beratung zur Seite.

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