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Immorente - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Hypothek im Alter – Lohnt sich eine Immo-Rente?

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Ein Wunsch vieler Schweizerinnen und Schweizer ist es, möglichst lange im eigenen Wohneigentum zu leben. Dabei wünschen sich viele den ruhigen Lebensabend im Pensionsalter in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Beim Eintritt in die Pension kommt es jedoch meistens zu einem starken Einkommensrückgang und die Finanzen müssen genau geplant werden. Ein hoher Kostenpunkt stellt meistens das Wohneigentum dar, beispielsweise durch anfallende Sanierungskosten. Seit einigen Jahren gibt es ein relativ neues Produkt, die Immo-Rente, durch welches Senioren ihr Einkommen im Alter verbessern können.

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Immo-Rente – Was ist das? 

Mit einer Immo-Rente oder im Fachjargon auch Umkehrhypothek genannt, können Senioren ihre Rente aufstocken. Als Besitzer von Wohneigentum können Rentnerinnen und Rentner ihr Wohneigentum mit einer Hypothek beleihen und erhalten dafür eine Rente ausbezahlt. Diese Form der Hypothek wird auch als Umkehrhypothek bezeichnet, da der Hauseigentümer den Kredit nicht abbezahlt, sondern er erhält einen Teil des Hauswertes ausbezahlt. Ein Teil der Hypothek wird jedoch direkt für die Zinszahlungen der gesamten Laufdauer von der Bank zurückbehalten. Der Senior kann danach entscheiden, ob er die Summe in konstanten Rentenbeträgen über die gesamte Laufzeit ausbezahlt haben möchte oder in einem Betrag auf einmal. Die Laufzeit der Festhypothek beträgt in der Regel 10 bis 15 Jahre und nach Ablauf dieser wird die Immobilie verkauft und die aufgenommene Hypothek vollständig zurückbezahlt. Während der Laufzeit bleibt der Senior oder die Seniorin Eigentümer und kann in seinem Eigentum wohnhaft bleiben. So ist es gewährleistet, dass Rentner bis ungefähr zum 80. Lebensjahr in den eigenen vier Wänden wohnen können und durch die Immo-Rente einen finanziellen Zustupf zu ihrer normalen Rente erhalten. Doch nicht jeder Senior/in kann von diesem Angebot profitieren, denn es gibt einige Voraussetzungen dafür. 

Die Voraussetzungen für eine Immo-Rente 

Die Voraussetzungen, um eine Immo-Rente zu erhalten sind relativ umfassend, da das finanzierende Institut ein beachtliches Risiko eingeht. Der Eigentümer muss mindestens 65 Jahre alt sein und das Eigenheim muss in einem sehr guten Zustand sein. Dies bedeutet, dass keine grossen Sanierungsarbeiten nötig sind und der Wert des Eigentums relativ stabil ist. Als weitere Voraussetzung gilt, dass die Immobilie keine laufende Hypothek mehr hat oder die Belehnung der Liegenschaft gering ist und 30 Prozent nicht überschreitet. Der Immobilienwert der Liegenschaft sollte mindestens CHF 1 Million betragen und die neue Festhypothek der Immo-Rente darf die Belehnung der Immobilie auf maximal 60 Prozent aufstocken. Dabei werden die Hypothekarzinsen für die gesamte Laufzeit direkt durch das neu aufgenommene Geld bezahlt. Die Aufnahme einer Immo-Rente bringt einige Vorteile für den Senior mit sich. 

Vorteile einer Immo-Rente 

Die Immo-Rente stellt für Rentnerinnen und Rentner, welche nicht über eine genügend hohe Rente verfügen, eine interessante Option zur Verbesserung der finanziellen Lebenssituation im Alter dar. Denn aufgrund der Einkommensreduktion mit dem Eintritt ins Rentenalter besteht für Senioren oftmals keine Option die Hypothek auf konventionellem Wege aufzustocken. Die Tragbarkeit ist durch die Einkommensreduktion in den seltensten Fällen gegeben. Durch die Immo-Rente können Hausbesitzer einerseits ihr Einkommen aufbessern und andererseits erhalten sie eine Sicherheit, dass Sie in den nächsten 10 bis 15 Jahren sicher in ihrem Wohneigentum verbleiben können. Das Risiko, dass eine Bank eine Hypothek im Rentenalter nicht mehr verlängert und dadurch ein Zwangsverkauf der Immobilie erfolgt, entfällt somit. Zudem erhalten Senioren durch das zusätzliche Kapital einen finanziellen Spielraum, um beispielsweise Renovation – und Sanierungsarbeiten durchzuführen. Als weiterer positiver Nebeneffekt zählt die Immo-Rente nicht als Einkommen, sondern als Vermögensverzehr und ist somit steuerfrei. Die Immo-Rente bietet somit einige Vorteile. Es gibt jedoch auch einige Nachteile und Risiken zu beachten, beispielsweise beim Vorhandensein von Erben. 

Die Nachteile einer Immo-Rente 

Die Immo-Rente gilt tendenziell als teures Produkt, da die Hypothekarzinsen direkt auf einen Schlag vom ausbezahlten Kapital abgezogen werden. Zudem kommt es nach Ablauf der Laufzeit zum Verkauf der Liegenschaft und die Schuld muss von diesem Verkauf komplett abbezahlt werden. Dadurch bleibt für den Eigenheimbesitzer und allfällige Erben kaum mehr etwas aus dem Verkaufsertrag über. Zusätzlich ist es ja durchaus möglich, dass der/die Senior/in nach Ablauf der Laufzeit noch lange weiterlebt. Eine Verlängerung der Immo-Rente ist nicht in allen Fällen möglich. Dadurch kann es für die restliche Lebenszeit des Rentners zu finanziellen Engpässen kommen, falls dieser nicht genügend Kapital zurückgelegt hat.  

Eine ausführliche Prüfung ist empfehlenswert 

Es zeigt sich, dass eine Immo-Rente eine sinnvolle Lösung für Senioren mit Wohneigentum sein kann. Es sollte jedoch genau geprüft werden, ob sich diese Form der Finanzierung lohnt. Dabei sollten verschiedene Optionen, wie eine Vermietung des Objekts oder ein sofortiger Verkauf der Liegenschaft beim Eintritt ins Pensionsalter und den Umzug in eine kleinere Wohnung geprüft werden. Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten sollten gegeneinander abgewogen werden. 

Erfahren Sie mehr! 

Haben Sie weitere Fragen zur Immo-Rente oder interessieren sich generell für den Kauf/Verkauf von Immobilien? Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns. Das Team von Hypoguide steht Ihnen gerne mit einer unabhängigen und kompetenten Beratung zur Verfügung.

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