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Bürgschaftskredit - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Mit einem Bürgschaftskredit zur Hypothek

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Viele Schweizerinnen und Schweizer haben den Traum ihr eigenes Wohneigentum zu besitzen. Steigende Immobilienpreise können jedoch dazu führen, dass insbesondere der Mittelstand Schwierigkeiten bei der Finanzierung eines Eigenheims aufweist. Die Hypothekargeber lehnen einen Finanzierungsantrag bei mangelnder Tragbarkeit oder Belehnung ab. In manchen Fällen wäre aber eine Finanzierung dennoch realisierbar, beispielsweise durch einen Bürgschaftskredit. Was genau ein Bürgschaftskredit ist und wie dieser eine Hypothek ermöglichen kann, wird nachfolgend dargelegt.

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Bürgschaftskredit – Was ist das?

Möchte eine Person ein Kreditgeschäft bei einer Bank abschliessen fordert diese gewisse Sicherheiten, um eine Rückzahlung des Kredits zu gewährleisten. Ist der Schuldner nicht im Stande, diese Sicherheiten selbst vorweisen, kann ein sogenannter Bürgschaftskredit die Finanzierung retten. Dabei unterstützt eine Drittperson die Kreditwürdigkeit des Schuldners durch eine Bürgschaft. Diese Drittperson wird in der Fachsprache als Bürge bezeichnet und haftet für die Rückzahlung des Kredits, falls der Schuldner nicht zahlungsfähig ist. Folglich wird bei einem Bürgschaftskredit nicht nur die Kreditwürdigkeit des Schuldners, sondern auch diejenige des Bürgen geprüft und beim Entscheid berücksichtigt. Dies erhöht die Chancen auf eine Zusage seitens des Kreditgebers. Es gibt unterschiedliche Modelle für die Haftung der Schuld beim Bürgschaftskredit.

Arten von Bürgschaften

Die am meisten genutzte Form der Bürgschaft ist die einfache Bürgschaft. Dabei haftet der Bürge subsidiär für den Kreditnehmer. Das heisst der Bürge kann erst belangt werden, wenn ein Konkursverfahren gegen den Hauptschuldner eröffnet wurde und dieser definitiv nicht mehr zahlungsfähig ist. Eine für den Bürgen strengere Form ist die Solidarbürgschaft. Dabei kann der Bürge direkt belangt werden, sobald der Schuldner in Zahlungsrückstand kommt und erfolglos gemahnt wurde. In beiden Fällen haftet der Bürge maximal für den im Bürgschaftsvertrag angegeben Höchstbetrag. Wird ein Teil der Schuld schon durch den Kreditnehmer getilgt, kommt dies auch dem Bürgen zugute, da dies zu einer Verminderung des Höchstbetrags führt. Neben dem Höchstbetrag gibt es weitere gesetzliche Voraussetzungen damit eine Bürgschaft gültig ist.

Voraussetzungen und Formvorschriften einer Bürgschaft

Für natürliche Personen wird bei einem Haftungsbetrag von mehr als CHF 2'000.- eine öffentliche Beurkundung benötigt. Bei Bürgschaften unter diesem Betrag reicht die qualifizierte Schriftlichkeit aus. Es muss zudem eine gegenseitige Willensäusserung vorliegen und es darf keine Einschränkung wie eine Bevormundung vorliegen. Bei verheirateten Personen bedarf es zur Gültigkeit der schriftlichen Zustimmung des Ehegatten um eine Bürgschaft einzugehen. Eine Bürgschaft kann es somit einem Schuldner mit einer zu tiefen Kreditwürdigkeit ermöglichen, einen Kredit wie beispielsweise eine Hypothek aufzunehmen.

Hypothek mittels Bürgschaftskredit

Scheitert die Finanzierung einer Hypothek an der Tragbarkeit und somit dem zu grossen Anteil der Hypothekarkosten am Einkommen, kann der Einsatz eines Bürgen dem Gesuchsteller die Hypothek retten. Meist ist dies eine Person aus der Familie oder aus dem nahen Bekanntenkreis. Die einfachste Möglichkeit ist die einfache Bürgschaft und diese auf einen möglichst tiefen Höchstbetrag zu beschränken. Dieser Betrag muss mit der Bank ausgehandelt werden, damit diese eine genügend hohe Sicherheit für die Hypothek aufweist. Je nach Institution kann eine Bürgschaft zu höheren Hypothekarzinsen führen oder gar nicht erst angenommen werden. Es gibt jedoch genügend Institute, die gleichwertige oder bei einer starken Bürgschaft sogar verbesserte Konditionen anbieten. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert Offerten von verschiedene Finanzunternehmen einzuholen und die Hypothekarangebote miteinander zu vergleichen. Eine Bürgschaft ist somit eine hilfreiche Lösung, um eine Finanzierung für Wohneigentum zu ermöglichen. Dennoch gibt es einige Dinge zu beachten.

Die Folgen bedenken

Eine Bürgschaft eines Familienmitgliedes oder eines nahen Bekannten kann auch zum Risiko für die Beziehung werden, da ein grosses Vertrauen benötigt wird. Die Beziehung zwischen dem Schuldner und dem Bürgen kann durch die gegenseitige Verpflichtung belastet und im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners regelrecht auf die Probe gestellt werden. Zusätzlich gilt es zu beachten, dass Bürgschaften im Todesfall zum Nachlass gehören und allfällige Erben für die Bürgschaft einstehen müssen. Neben den beziehungstechnischen Risiken gilt es auch eine saubere juristische Abwicklung der Bürgschaft zu gewährleisten. Dabei kann es sinnvoll sein einen Rechtdienst zu kontaktieren, um den Vertrag möglichst zweckdienstlich zu gestalten. Zusätzlich sollten Sie sich nicht von Banken zu einer solidarischen Haftung oder einem unnötig hohen Höchstbetrag der Bürgschaft drängen lassen.

Fazit: Eine Bürgschaft kann eine Hypothek retten

Es zeigt sich, dass eine vertraglich gut geregelte Bürgschaft ein hilfreiches Mittel ist, um eine Hypothek zu ermöglichen. Der Traum von Wohneigentum kann trotz Schwierigkeiten bei der Tragbarkeit erreicht werden. Es gilt jedoch die Risiken abzuwägen und einen sicheren Vertrag für den Bürgschaftskredit abzuschliessen.

Haben Sie weitere Fragen zur Finanzierung einer Hypothek mittels Bürgschaftskredit? Oder können wir Ihnen bei generellen Anliegen zum Thema Kauf/Verkauf von Liegenschaften behilflich sein? Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns. Das Team von Hypoguide steht Ihnen gerne mit einer unabhängigen und kompetenten Beratung zur Seite.

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