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Grillparty - so klappts mit den Nachbarn - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Grillparty – so klappts mit den Nachbarn

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Grillieren gehört für viele einfach zum Sommer dazu: Mit Freunden und Verwandten eine leckere Grillade geniessen und den Sommerabend bei einem Glas Wein ausklingen lassen. Es könnte so schön sein - wäre da nicht der Nachbar. Grillfeste geben immer wieder Anlass zu Streitigkeiten unter Nachbarn. Lesen Sie hier, was es zu beachten gilt, damit das Grillfest nicht zum Zankapfel wird.

Darf ich auf dem Balkon grillieren?

Ja. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Mieter oder Eigentümer ist. Das Mietrecht erlaubt das Grillieren auf dem Balkon ausdrücklich. Es ist aber möglich, dass der Mietvertrag oder die Hausordnung festschreibt, dass zum Grillieren keine Holzkohle verwendet werden darf. Diese verursacht nämlich viel mehr Rauch als Gas- oder Elektrogrills.

Wie oft darf ich auf dem Balkon grillieren?

Es gibt kein Gesetz, das vorschreibt, wie oft man auf dem Balkon oder Sitzplatz grillieren darf. Wer seine Nachbarn aber täglich einer Rauch- und Geruchswolke aussetzt, überschreitet die Grenzen des Zumutbaren. Toleranz gehört zum Leben in der Nachbarschaft dazu, aber an 5 von 7 Sommerabenden riechen zu müssen, was es bei Ihnen zum Abendessen gibt, ist zu viel verlangt.

Mein Nachbar sagt, dass ich nicht grillieren darf, weil der Rauch ihn stört. Stimmt das?

Das hängt davon ab, ob sich die Rauchbelastung im Rahmen des Zumutbaren bewegt oder nicht. Wer auf dem Balkon oder Sitzplatz grilliert, muss darauf achten, dass sich die Belastung durch Geruch, Lärm und Rauch in Grenzen hält. Konkret heisst das: Sie dürfen ihre Nachbarn nicht dazu nötigen, die Fenster stundenlang geschlossen zu halten, damit es in deren Wohnung nicht nach Grillhühnchen und Bratwurst riecht.

Beim Grillieren sollten Sie sich bemühen, so wenig Rauch wie nur möglich zu produzieren. Wie bereits erwähnt, eignen sich abdeckbare Gas- oder Elektrogrills besonders gut. Ausserdem sollte man unbedingt schauen, dass es zu keinen gefährlichen Funkenflügen kommt, und dass keine glühenden Kohlestücke herumliegen. Diese können Brände verursachen, Menschen verletzen und Gebäude beschädigen.

Bis wann darf ich draussen auf dem Balkon oder Sitzplatz grillieren?

Meistens dauert die Nachtruhezeit von ungefähr 22 bis 7 Uhr. Wenn möglich sollte die Grillparty kurz vor Beginn der offiziellen Nachtruhe beendet sein. Doch gerade Grillpartys sind um diese Uhrzeit noch lange nicht zu Ende – zu schön ist es doch an der lauen Sommerluft! Deshalb lohnt es sich, die Nachbarn vorgängig zu informieren. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass diese dann ein Auge zudrücken, wenn um 22 Uhr noch nicht alle Lichter aus sind.

Denn wer sich ohne Absprache nicht an die Nachtruhe hält, riskiert eine Busse wegen Nachtruhestörung. Wiederholungstätern kann, sofern sie Mieter sind,  sogar gekündigt werden. Rücksicht zu nehmen, zahlt sich in jedem Fall aus. Egal ob Mieter oder Eigentümer.

Was kann ich tun, damit mein Grillfest gelingt?

Rücksicht nehmen

  • Informieren Sie Ihre Nachbarn ein paar Tage vorher, wenn Sie ein grösseres Grillfest planen. So können sich diese darauf einstellen.
  • Bitten Sie Ihre Gäste, sich nach 22 Uhr etwas ruhiger zu unterhalten.
  • Grillieren Sie mit Mass: Ein Grillfest ist schön und macht Spass. Aber es muss nicht jede Woche sein.

Rauch- und Geruchsbelästigung vermeiden

  • Prüfen Sie, aus welcher Richtung der Wind kommt und stellen Sie den Grill so auf, dass der Rauch nicht direkt zum Nachbarn weht.
  • Benutzen Sie keine Hausabfälle zum Anfeuern. Diese verursachen unangenehmen Gestank und giftige Dämpfe.
  • Verwenden Sie anstelle von Anzündwürfeln lieber einen Blasebalg.
  • Feuern Sie nicht mit feuchtem Holz an: Es produziert viel Rauch.
  • Benutzen Sie einen Gas- oder Elektrogrill. Am besten einen, den man abdecken kann. Diese verursachen viel weniger Rauch und Geruch als Holzkohlegrills.
  • Vermeiden Sie, dass heisses Fett und Öl in den Grill tropft. Am besten gelingt das, wenn Sie die Grillade mit möglichst wenig Fett für den Grill vorbereiten.

Eine gute Mischung aus gesundem Menschenverstand und Rücksichtnahme ist das beste Mittel für ein gelungenes Grillfest.

Und warum nicht auch mal den Nachbarn ans Grillfest einladen? Er wird es Ihnen mit einer Extraportion Toleranz verdanken.

Einen guten Appetit wünscht Ihnen Ihr Hypoguide-Team!

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