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Einkommenssteuervergleich - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Einkommenssteuervergleich – Vorteile von Wohneigentum gegenüber Miete

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In der Schweiz herrscht langsam aber sicher Frühlingsstimmung. Frühlingszeit bedeutet jedoch auch Steuerrechnungszeit. Damit Ihnen die fröhliche Frühlingsstimmung durch die Steuerrechnung nicht abhandenkommt, wird nachfolgend aufgezeigt, dass es insbesondere für Eigenheimbesitzer viele Abzüge beim steuerbaren Einkommen gibt.

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Steuersparmöglichkeiten für Mieterinnen und Mieter

Für Mieterinnen und Mieter gibt es wenig Spielraum bei den Abzügen für die Einkommenssteuer. Die Mietkosten zählen zu den normalen Lebenserhaltungskosten und sind nicht steuerlich abziehbar. Eine Möglichkeit, die Einkommenssteuer zu reduzieren, ist die Einzahlung in ein Säule 3a Konto. Als nicht selbständig erwerbstätige Person können Sie im Jahr 2019 bis zu 6'826 Franken in die Säule 3a einbezahlen und diesen Betrag vom steuerbaren Einkommen abziehen. Für Selbständigerwerbende liegt dieser Betrag deutlich höher und darf bis zu 20 Prozent des jährlichen Erwerbseinkommens, maximal aber 34'128 Franken, betragen. Diese Möglichkeit der Steuerreduktion haben auch Besitzer von Wohneigentum, bei denen es jedoch noch weitere Abzüge gibt.

Steuerabzüge für Hauseigentümer: Hypothekarkosten und indirekte Amortisation

Hypothekarzinsen gelten steuerrechtlich als sogenannte Schuldzinsen und dürfen zu 100 Prozent vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Es gilt somit: Je mehr Zinsen Sie bezahlen, desto mehr können Sie von den Steuern abziehen. In der aktuellen Tiefzinsperiode bei Hypothekarzinsen ist die Steuerentlastung nicht mehr so hoch wie in früheren Jahren. Eine sinnvolle Möglichkeit, um Hypothekarkosten kontinuierlich vom steuerbaren Einkommen abzuziehen, ist die indirekte Amortisation. Bei der indirekten Amortisation reduzieren Sie die Hypothekarschuld nicht, sondern zahlen den Amortisationsbetrag in ein zu Gunsten der Bank verpfändetes Säule 3a Konto ein. Dadurch bleibt die Hypothekarschuld gleich hoch und Sie können Jahr für Jahr die kompletten Hypothekarzinsen von den Steuern abziehen. Zusätzlich können diese Einzahlungen in ein Säule 3a Konto vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden.

Steuerabzüge für Hauseigentümer: Renovationsarbeiten

Grundsätzlich sind alle Kosten von den Steuern abzugsfähig, welche als werterhaltend gelten. Dazu zählen beispielsweise Sanitär-, Schreiner- oder Malerarbeiten, die bei einer Renovation anfallen. Wertvermehrende Kosten sind jedoch nicht abzugsfähig. Der Grat zwischen werterhaltend und wertvermehrend kann teilweise schmal sein. So kann es beispielsweise bei der Renovation einer Küche zu unterschiedlicher Handhabung der einzelnen Bestandteile kommen. Ersetzen Sie alte Einbauschränke und Geräte durch gleichwertige, ist ein Steuerabzug in der Regel möglich. Ersetzen Sie einen alten Backofen durch ein modernes Gerät wie einen Steamer, kann das Steueramt einen Abzug verhindern. In praktisch allen Kantonen können Sie entscheiden, ob Sie den Steuerabzug vom Unterhalt pauschal oder effektiv abziehen wollen. Beim Pauschalabzug kann ein vom Kanton festgelegter Prozentsatz vom Eigenmietwert abgezogen werden, ohne dass dafür Belege eingereicht werden müssen. Diese Variante lohnt sich insbesondere in Jahren mit tiefen Ausgaben. Bei grösseren Renovationen sollten die effektiven Kosten geltend gemacht werden, welche durch Belege nachgewiesen werden müssen. Dabei kann es bei grossen Investitionen sinnvoll sein, die Bauarbeiten über mehrere Jahre aufzuteilen, um die Steuerprogression über verschiedene Jahre aufzubrechen.

Weitere Abzüge: Energieeffizienz und Unterhalt

Eine Ausnahme bei den wertvermehrenden Investitionen stellen Ausgaben für eine bessere Energieeffizienz dar. Diese können im Gegensatz zu anderen wertvermehrenden Investitionen von den Steuern abgezogen werden. Beispiele für solche Ausgaben sind Solaranlagen, Neuisolation von Wänden und Böden oder neue Fenster mit besserer Isolation. Alle Kosten, die selber aufgewendet und nicht durch Subventionen von Bund oder Kanton gedeckt wurden, sind steuerlich abzugsfähig. Neben solchen Investitions- und Renovationsausgaben sind auch Unterhaltsabzüge wie beispielsweise die Prämien für die Gebäudeversicherung abzugsfähig. Nun haben wir viele Steuerreduktionen für Wohneigentümer angetroffen. Um einen Ausgleich zu den Mieterinnen und Mietern zu gewährleisten, wurde der sogenannte Eigenmietwert für Eigentümer geschaffen, welcher eine Steuerbelastung darstellt.

Eigenmietwert als Ausgleich

Wohneigentümern wird der sogenannte Eigenmietwert der Liegenschaft als fiktives Einkommen angerechnet. Der Eigenmietwert beträgt dabei etwa 60-70 Prozent des Marktmietpreises, welcher der Eigentümer für ein vergleichbares Mietobjekt bezahlen müsste. Diese Summe gilt als Einkommen und muss somit ohne ein Bareinkommen zu erzielen versteuert werden. Damit soll es zu einem Steuerausgleich zwischen Eigenheimbesitzern und Mietern kommen, da Mieter keine Abzüge geltend machen können. Es gibt jedoch Hoffnung für die Wohneigentümer, da der Eigenmietwert einmal mehr vor dem Aus steht. Das Parlament hat im Jahr 2018 einen erneuten Anlauf genommen, den Eigenmietwert gesetzlich abzuschaffen. Läuft alles nach Plan, könnte das Ende des Eigenmietwerts bereits im Jahr 2021 besiegelt sein. Damit wäre die Attraktivität von Wohneigentum noch grösser als bisher.

Erfahren Sie mehr!

Haben Sie weitere Fragen zu steuerlichen Abzügen bei Wohneigentum oder interessieren sich generell für das Thema Kauf/Verkauf von Wohneigentum? Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns. Das Team von Hypoguide steht Ihnen gerne mit einer fachkompetenten und unabhängigen Beratung zur Verfügung.

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