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Schweizer Hypothekarnehmer - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Schweizer Hypothekarnehmer: Loyal oder naiv?

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«Drum prüfe, wer sich ewig bindet» heisst es in Friedrich Schillers berühmtem Gedicht «Das Lied von der Glocke». Die Strophe, die zu den meistzitierten Passagen deutscher Literatur gehört, scheinen sich viele Schweizerinnen und Schweizer sehr zu Herzen zu nehmen. Zumindest bei der Wahl ihres Hypothekenanbieters: Eine neue Studie von Homegate zeigt, dass die meisten Eigenheimbesitzer bei der Erneuerung ihrer Hypothek dem bisherigen Kreditgeber die Treue halten.

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Treue Hypothekarkunden

Wer sich einmal für einen Coiffeur, Mechaniker oder Zahnarzt entschieden hat, bleibt diesem oft auch treu. Grundsätzlich ein logischer Schritt: Ist die Arbeit, der Service und der Kundenumgang zufriedenstellend, besteht keinerlei Veranlassung, den Anbieter zu wechseln, obwohl es vielleicht günstigere Alternativen gibt. Und wer schon etwas eher Triviales wie einen Reifenwechsel immer in der gleichen Garage erledigen lässt, hält sich bei einer Angelegenheit wie der Hausfinanzierung erst recht an seinen bisherigen Partner. Dies bestätigt nun eine Studie des Onlinedienstes Homegate.ch. Der Immobilienvermittler hat in einer Umfrage, die im April 2018 unter 997 Personen im Alter von 18 bis 74 Jahren in der Deutschschweiz, Romandie und Tessin durchgeführt wurde, herausgefunden, dass 77% der Eigenheimbesitzer die Weiterführung ihrer Hypothek bei ihrem bisherigen Kreditgeber abwickeln. Mit anderen Worten wechselt nur jeder Fünfte bei einer auslaufenden Festhypothek den Hypothekar. Selbstverständlich hängt dies mit einem vermutlich hohen Zufriedenheitsgrad mit der Betreuung und der Dienstleistung durch die Hausbank und den Hürden eines Wechsels zusammen. Trotzdem haben Eigenheimbesitzer hier grosses Sparpotenzial: Der Hypothekenvergleich zeigt schnell, dass bei einer Optimierung der Finanzierung einige Tausend Franken mehr auf dem Konto verbleiben. Das gilt vor allem für die Deutschschweizer: 79% der Befragten gab an, ihrem Finanzierungspartner loyal zu bleiben, während im Tessin lediglich 56% ihre Hypothek beim gleichen Kreditgeber weiterführen.

Die Romands führen beim Hypothekenvergleich

Noch erstaunlicher ist die Erkenntnis, dass viele deutschsprachige Kreditnehmer sich gar nicht erst den Aufwand machen, einen Hypothekenvergleich zu starten: Mit 42 Prozent gab fast die Hälfte an, nur eine einzige Offerte einzuholen. Hier zeigt sich die Romandie etwas verhandlungsaktiver und bemüht sich in zwei Drittel der Fälle um mehrere Finanzierungsvorschläge von verschiedenen Hypothekenanbietern. Weiter besagt die Studie, dass die häufigsten Hypotheken zwischen 500'000 und 750'000 Franken betragen. Dass die Romands mit ihrem Hypothekenvergleich auf dem richtigen Dampfer sind, zeigt schon eine minimale Abweichung: Wer bei einer Hypothek von 750'000 Franken für ein halbes Prozent höhere Hypothekarzinsen unterschreibt, bezahlt stolze 3'750 Franken mehr im Jahr.

Möglichkeiten zum Hypothekenvergleich

Diese Zahlen erstaunen umso mehr, wenn man bedenkt, wie einfach sich der Hypothekenvergleich in der Schweiz gestaltet. Dank Vermittlungsplattformen wie Hypoguide, Moneypark oder Comparis erhält man hierzulande mit wenigen Klicks Zugang zu individuellen Offerten der meisten Schweizer Kreditinstitute. Ein Aufwand von wenigen Minuten für eine jährliche Ersparnis von mehreren Tausend Franken - selten war der Stundenlohn besser. Wer seine Hypothek nicht über eine Plattform abschliessen möchte, sollte dennoch Gegenofferten von anderen Finanzinstituten einholen, um wenigstens eine Vergleichsbasis für die Zinsverhandlungen zu haben. Denn von Bank zu Bank kann es je nach Strategie zu grossen Unterschieden in der Gestaltung der Konditionen kommen.

Publikumsliebling Festhypothek

Wenig überraschend ist die jedoch Erkenntnis, dass die Festhypothek zurzeit am beliebtesten ist: 82% der Befragten gaben an, sich für dieses Finanzierungsmodell entschieden zu haben, während 11% in der Libor-Hypothek das richtige Instrument zur Wohneigentumsfinanzierung für sich sehen. Im Bereich der Festhypotheken liegt der Trend eindeutig bei einer 10-jährigen Laufzeit. Im aktuellen Tiefzinsumfeld wollen sich viele Kreditnehmer so lang wie möglich binden, um bei allfälligen Zinserhöhungen nicht mehr bezahlen zu müssen. Dies geht sogar so weit, dass sich auch Festhypotheken mit einer extrem langen Laufzeit von 20 oder 25 Jahren einer zunehmenden Beliebtheit erfreuen. Weit abgeschlagen liegt die Variable Hypothek, zu der sich lediglich 2% der Eigenheimbesitzer bekennen. Trotzdem bestätigten mehr als 50%, die Finanzierung in Tranchen aufgeteilt zu haben, um allfällige Möglichkeiten zur Amortisation nutzen zu können und das Klumpenrisiko im Falle einer kurzfristigen Zinserhöhung zu reduzieren.

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Sie haben weitere Fragen zu Ihrer Hypothek oder interessieren sich allgemein für den Kauf/Verkauf einer Immobilie? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren: Das Beraterteam von Hypoguide steht Ihnen in sämtlichen Belangen rund um das Thema Liegenschaftsfinanzierung kompetent und unabhängig zur Verfügung.

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