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Junge Sparer sind Clevere Sparer - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Junge Sparer sind clevere Sparer

Ob Lehre, Studium oder beides nacheinander. Nach der Ausbildung zählt vor allem eines: Der Lohn. So können viele Junge den Moment kaum erwarten, wenn der erste Lohn auf dem Konto gut geschrieben wird. Meistens ist schon vorher klar, wofür man das Geld ausgegeben will. Nur eines steht kaum auf der Wunschliste junger Verdiener: Sparen fürs Alter. Dabei bringt gerade das Vorsorge-Sparen viele Vorteile. Nicht nur im Alter, sondern auch fürs Portemonnaie. Nachfolgend die 3 wichtigsten Argumente fürs Sparen in jungen Jahren.


1. Steuern sparen

Sparen und gleichzeitig weniger Steuern zahlen? Das geht. Vorausgesetzt man legt das Geld für eine gebundene Vorsorge zur Seite. Das bedeutet, man spart das Geld nicht auf einem üblichen Sparkonto, sondern zahlt es in ein Säule 3a-Konto ein. Das Säule 3a-Konto ist an die Vorsorge gebunden: Das Geld darf nur für ganz bestimmte Zwecke vor dem Rentenalter verwendet werden: Nur wer ein Eigenheim erwerben, auswandern oder eine eigene Firma gründen will, darf vor der Pensionierung Geld vom Vorsorgekonto beziehen.

Wer mit 25 zwischen CHF 4'000 und 5'000 pro Monat verdient, spart CHF 200 bis 300 Steuern im Jahr. Und das mit nur CHF 100, die er monatlich auf das Säule 3a-Konto einzahlt.

2. Besserer Zins, mehr Geld

Noch etwas hat das Säule 3a-Konto einem gewöhnlichen Sparkonto voraus: Die Zinsen sind viel attraktiver. Aktuell bekommt man fürs Gesparte kaum irgendwo mehr als 0.75%. Die besseren Jugendsparzinse gelten meist nur bis zum 20. Lebensjahr. Wer schon früh weiss, dass er einmal ein eigens Haus möchte, sollte deshalb von Anfang an auf ein Säule 3a-Konto setzen: Das gesparte Geld wirft mehr Ertrag ab und gleichzeitig spart man Steuern.

3. Heute sparen, morgen entspannen

Die Rente aus der Alters- und Hinterlassenen-Versicherung (AHV) sowie der Pensionskasse fällt meist tiefer aus als das letzte Einkommen vor der Pensionierung. Kann man sich den bisher gewohnten Lebensstandard dann noch leisten? Meist nicht. Es ist daher sinnvoll, sich früh Gedanken zur Altersvorsorge zu machen.

Sparen bringt also Vorteile. Doch worauf sollten Junge achten, wenn sie mit dem Sparen beginnen möchten?

Bank oder Versicherung – wo spart es sich besser?

Sparer können ihr Vorsorgegeld sowohl bei einer Bank als auch bei einer Versicherung anlegen. Der Vorteil beim Banksparen: Der Sparbetrag kann jederzeit nach unten oder oben korrigiert werden. Es gibt keine monatlichen Fixbeträge, die einbezahlt werden müssen. Ist man knapp bei Kasse, zahlt man einfach nichts ein. Einzige Beschränkung: Jährlich dürfen maximal CHF 6‘768 (Stand 2016) einbezahlt werden. So schreibt es das Gesetz vor.

Beim Versicherungssparen läuft es anders. Hier kann der monatliche Sparbetrag nicht einfach dem aktuellen Budget angepasst werden. Wer die Beitragshöhe anpassen oder die Police gar auflösen möchte, verliert oft einen grossen Teil des bereits gesparten Geldes. Junge sollten ausserdem beachten: Versicherungssparen ist nur für solche geeignet, die sicher sind, dass sie den Vertrag bis zum Schluss erfüllen können. Denn Versicherungsverträge enthalten Klauseln, die für den Sparer teuer werden, wenn er sich nicht an den Vertrag hält. Wer also wegen Babypause oder Auslandjahr kein Geld zum Einzahlen hat, kann unter Umständen sein ganzes Erspartes verlieren.

Tipp für Junge: Finanziell flexibel bleiben mit Banksparen. Allfällige Risiken wie Invalidität oder Krankheit am besten mit einer separaten Versicherung abdecken.

Sparen ja – aber für was?

Sparen mit einem Säule 3a-Konto lohnt sich. Doch wer in absehbarer Zeit viel Geld für Weiterbildungen oder Reisen braucht, kann dann nicht auf das Gesparte zurückgreifen: Es ist an die Vorsorge gebunden. In einem solchen Fall kann es klüger sein, mit einem normalen Sparkonto zu sparen. Wer das Geld braucht, kann es einfach abheben.

Wer es sich leisten kann, spart zweigleisig: Mit einem Sparkonto und einem Säule 3a-Konto. Ist man knapp dran, lässt man eines der beiden Konten aus oder zahlt weniger ein. Vorausgesetzt, man legt das Geld nicht bei einer Versicherung an.

Es lohnt sich allemal, sich früh Gedanken zum Sparen zu machen. Das Alter muss dabei (noch) nicht im Vordergrund stehen. Wie man am besten spart, hängt vor allem auch vom persönlichen Plan des eigenen Lebens ab. Einige wissen mit 25 bereits genau, dass sie mit 40 einmal ein Haus und zwei Kinder haben möchten. Andere sind mit 30 noch auf der Suche nach dem eigentlichen Ziel. Wichtig: Sparen soll Junge darin unterstützen, die gesetzten Ziele zu erreichen. Auf keinen Fall darf Sparen zur Stolperfalle werden.

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