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Hypothekarzinsen - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Hypothekarzinsen - Spielraum und Chancen

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Alles hat seinen Preis, sogar das Geld selber. Der Gegenwert für Kapital wird mit einem Zinssatz ausgedrückt. Wer ein Haus oder eine Wohnung kauft, nimmt in der Regel eine Hypothek auf. Der Preis für diesen Kredit ist folglich der Hypothekarzinssatz. So wie ein Kaffee in der Zürcher Innenstadt nicht gleich viel kostet wie jener in Ihrem Bistro um die Ecke, erkennt man auch beim Vergleich von Hypothekarzinsen deutliche Abweichungen. Weshalb das so ist und welche Vorteile sich daraus für Sie ergeben, erfahren Sie in diesem Artikel.

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Unterschiedliche Hypothekarzinsen

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie den selben Zins wie Ihre Nachbarn für die Hypothek bezahlen, ist verschwindend klein. Grund dafür ist die enorme Vielfalt am Hypothekarmarkt. Zum einen gibt es unzählige Anbieter, die ihrerseits unterschiedliche Finanzierungsmodelle offerieren. Zum anderen ist der Zinssatz von der Bonität des Kreditnehmers abhängt. Je grösser die Wahrscheinlichkeit eines Kreditausfalls, desto höher ist der Risikoaufschlag, den Sie als Kunde tragen müssen. Ein weiterer Einflussfaktor ist der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Das weltweite Zinsniveau ist von unzähligen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen abhängig und kann sich jeden Tag ändern. Wer zum Beispiel vor der Finanzkrise 2008 eine langjährige Hypothek abgeschlossen hat, bezahlte rückblickend ungefähr das Doppelte wie jemand, der diesen Schritt ein Jahr später unternahm.

Abhängig vom Hypothekarmodell

Wie im obigen Abschnitt erwähnt, variiert der Zinssatz je nach Hypothekarmodell. Um dies zu verstehen, muss man sich zuerst ein Bild von den gängigen Hypothekarmodellen machen. Die meisten Banken haben drei Grundvarianten im Angebot: Die Variable Hypothek, die Festhypothek und die Libor-Hypothek. Die Variable Hypothek richtet sich am Zinsniveau und eignet sich für kleine Beträge oder für eine Finanzierung mit grossem Flexibilitätsbedarf. Durch das tiefe Zinsniveau der letzten Jahre hat sie gegenüber der Libor-Hypothek und der Festhypothek stark an Bedeutung verloren. Auch die Libor-Hypothek ist abhängig vom Zinsniveau. In regelmässigen Abständen wird der Zinssatz an den in London publizierten Referenzsatz, den LIBOR, angepasst. Im Unterschied zur Variablen Hypothek wird bei der Libor-Hypothek ein Vertrag über eine festgelegte Hypothekarsumme mit einer festen Rahmenlaufzeit abgeschlossen. Davon unterscheidet sich die Festhypothek. Bei diesem Modell wird der Hypothekarzins mit Vertragsabschluss fixiert und ist bis ans Ende der Laufzeit gültig. Dabei gilt grundsätzlich: Je länger die Laufzeit, desto höher der Zinssatz.

Zinsentwicklung

Das Timing kann beim Abschluss einer Hypothek sehr entscheidend sein. Die Schwankungen am Zinsmarkt sind zwar nicht vergleichbar mit jenen an den Aktienbörsen. Durch die hohe Summe von Hypothekarkrediten können aber bereits kleinste Veränderungen erhebliche finanzielle Auswirkungen haben. Gröbere Einschnitte auf die Zinssituation hatten bedeutende wirtschaftliche Ereignisse wie die Finanzkrise 2008. Die darauffolgende Rezession veranlasste die Notenbanken zu drastischen Zinssenkungen. Mit Ausbruch der Eurokrise und den Problemen in Griechenland stieg der Druck auf die Europäische Zentralbank und die SNB weiter. Diese Entwicklung mündete 2014 mit den Negativzinsen auf Kontoguthaben in einer nie dagewesenen Situation. In der jüngsten Vergangenheit zeichnen sich im Westen, durch die ersten Zinsschritte der US-Notenbank FED, erste Anzeichen für einen Trendwechsel ab. Ob und wann dieser in der Schweiz ankommen wird, ist unter anderem stark von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung im Euroraum abhängig.

Abhängig von der Objektart und Finanzierungspartner

Nebst den oben aufgeführten Einflussfaktoren offerieren die Banken und Versicherungen unterschiedliche Hypothekarangebote je nach Art der Liegenschaft. So werden Finanzierungen von Ferienhäusern und Gewerbeobjekten oftmals mit einem Aufschlag versehen. Dies aufgrund des höheren Wiederverkaufsrisikos oder des unvorhersehbaren Leerstandrisikos. Nebst der Objektart ist entscheidend, wer die Offerte ausstellt. Versicherungen und Pensionskassen offerieren grundsätzlich sehr attraktive Konditionen, da für sie die Hypothek eine attraktive Anlagemöglichkeit der Prämiengelder oder des Vorsorgekapitals darstellt. Demgegenüber müssen die Banken ihre für die Finanzierung von Hypothekarkrediten aufgenommenen Spargelder ebenfalls verzinsen, was auf die Zinsmarge drückt. Nebst den Unterschieden zwischen den Oberkategorien gibt es unter den einzelnen Anbietern aufgrund der strategischen Positionierung deutliche Abweichungen bei der Gestaltung der Hypothekarzinsen.

Wie machen Sie sich diese Vielfalt zu Nutze?

Im Hypothekardschungel den Überblick zu behalten, gestaltet sich selbst für Branchenkenner nicht einfach. Wichtig ist, dass Sie die Vielfalt von Anbietern und Modellen zu Ihren Gunsten nutzen. Dazu bietet sich der Hypothekenvergleich an. Vergleichen Sie unterschiedliche Angebote und wägen Sie deren Vor- und Nachteile ab, um das für Sie passende Angebot zu eruieren. Das Problem ist nur: Wie findet man aus 1000 Möglichkeiten, die optimalste? Eine Lösung heisst Hypoguide. Auf unserer Plattform können Sie in wenigen Minuten die Angaben zur gewünschten Liegenschaft und Ihrer Person angeben und die bevorzugte Laufzeit für Ihre Hypothek angeben. In der Folge profitieren Sie von einer grossen Auswahl von Banken und Versicherungen, die Sie mit Ihrer Anfrage erreichen können.

Kleiner Tipp: Konsultieren Sie zuerst unseren Hypothekenrechner, um zu überprüfen, ob Sie die finanziellen Bedingungen für eine Hypothek erfüllen.

Erfahren Sie mehr

Für weitere Fragen rund um Hypotheken und den Hypothekarzins steht Ihnen das Team von Hypoguide gerne zur Verfügung. Sollten Sie dank diesem Artikel bereits alle Fragen geklärt haben, können Sie direkt Ihren persönlichen Hypozins auf unserer Plattform ermitteln lassen. Verhandeln war nie einfacher.

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