Für Ihre Hypothek
Service Line 0800 151 151

Hypothek und Sparen 3 - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Hypothek und Sparen 3? Eine attraktive Kombination

Bewertungen:
{{ averageRatingPrintible() }}

Viele Schweizerinnen und Schweizer haben den Wunsch, eigenes Wohneigentum zu besitzen. Eine hohe Hürde stellt dabei die Forderung von 20 Prozent Eigenkapital bei der Finanzierung mittels Hypothek dar. Ein Mittel, um diese Hürde zu überwinden, ist der Vorbezug oder die Verpfändung von Vorsorgeguthaben wie der Säule 3a. Wie die Säule 3a funktioniert und worin sich die Verpfändung und der Vorbezug unterscheiden, wird nachfolgend geklärt.

Festhypotheken 3 Jahre ab 0.56%
Festhypotheken 5 Jahre ab 0.61%
Festhypotheken 10 Jahre ab 0.90%
Libor-Hypotheken ab 0.60%

In weniger als einer Minute zum persönlichen Angebot

Persönlichen Zinssatz berechnen

Säule 3a – Was ist das?

Die Säule 3a ist ein ergänzendes und freiwilliges Vorsorgemittel für die Altersvorsorge und ergänzt die obligatorische AHV und Pensionskasse. Die Säule 3a steht allen Erwerbstätigen zur Verfügung, welche ein AHV-abgabepflichtiges Einkommen erzielen. Interessant ist die Säule 3a insbesonders, weil die einbezahlten Beträge vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können. Der jährliche Maximalbetrag, welcher einbezahlt werden darf, liegt für Personen, die bei einer Pensionskasse versichert sind, bei 6'768 Schweizer Franken. Für selbständig Erwerbstätige liegt der Betrag deutlich höher und darf maximal 20 Prozent des Jahreseinkommens respektive maximal 33'840 Franken erreichen. Die Säule 3a eignet sich somit ideal, um die Rentenleistung zu verbessern. Eine weitere nützliche Eigenschaft der Säule 3a ist die Möglichkeit, diese für den Kauf von Wohneigentum nutzen zu dürfen.

Säule 3a für Wohneigentum

Seit dem Jahr 1995 ist es gesetzlich erlaubt, Vorsorgemittel aus der Pensionskasse und der Säule 3a für den Kauf von selbst genutztem Wohneigentum zu verwenden. Dies soll Personen in jungen Jahren dabei unterstützen, sich den Traum von Wohneigentum zu ermöglichen. Denn Wohneigentum kann sich auch für die Pension lohnen, da beispielsweise die Wohnkosten bei einer Rückzahlung der Hypothek bis zur Pension deutlich tiefer liegen als bei einer Mietwohnung. Seit dem Jahr 2012 müssen mindestens 10% des Kaufpreises durch sogenannte harte Eigenmittel finanziert werden. Diese harten Eigenmittel dürfen nicht aus der Pensionskasse stammen. Wird das Kriterium der harten Eigenmittel erfüllt, können die restlichen Eigenmittel durch Vorsorgekapital gedeckt werden. Dabei gibt es mit dem Vorbezug und der Verpfändung grundsätzlich zwei Möglichkeiten.

Vorbezug der Säule 3a

Der Vorbezug der Säule 3a wird meistens von Personen mit knappem Budget gewählt, um die Wohnkosten zu vergünstigen. Dabei wird der Betrag aus der Säule 3a abgehoben und als Eigenmittel direkt an die Hypothek angerechnet. Dadurch reduziert sich die Hypothekarschuld und somit die zu bezahlenden Hypothekarzinsen. Ein Vorbezug der Säule 3a ist nur alle 5 Jahre möglich und es gibt keinen Mindestbetrag zu beachten. Es gilt jedoch zu berücksichtigen, dass bis zur Auszahlung des Vorsorgekapitals beim Vorbezug einige Monate verstreichen können. Zudem muss der vorbezogene Betrag zusätzlich versteuert werden. Wer einen Vorbezug der Säule 3a vornimmt, sollte einen langfristigen Sparplan erstellen, um die Säule 3a langfristig wiederherzustellen. Fehlt das Geld für die Rückzahlung der Vorsorgegelder, bleibt eine Lücke in der Vorsorge bestehen und die Altersrente fällt tiefer aus. Diese Gefahr ist bei der Verpfändung der Säule 3a geringer.

Verpfändung Säule 3a

Bei der Verpfändung der Säule 3a wird der Betrag nicht ausbezahlt. Somit bleibt der Betrag auf dem Säule 3a Konto, wird weiterhin verzinst und erhöht somit das Einkommen im Alter. Die Hypothekarschuld fällt dadurch höher aus und es ist eine Belehnung von bis zu 90 Prozent des Kaufpreises möglich. Dadurch wird eine höhere Zinsbelastung fällig und es wird erwartet, dass die Hypothek in Höhe des verpfändeten Vorsorgekapitals bis zum Erreichen des Pensionsalters zurückbezahlt wird. Die höhere Zinsbelastung kann jedoch vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Dieses System ist empfehlenswert für Personen, welche sich langfristig die höhere Zinsbelastung leisten können. Denn falls die Hypothekarzinsen nicht bezahlt werden können, kann der Hypothekengeber das Geld aus der Säule 3a pfänden.

Vorbezug oder Verpfändung?

Es zeigt sich, dass es bei beiden Optionen Vor- und Nachteile gibt. Langfristig laufen beide Systeme etwa auf den gleichen Betrag hinaus – vorausgesetzt, der beim Vorbezug bezogene Betrag wird samt Zinsen langfristig wieder auf das Säule 3a Konto einbezahlt. Für welches System Sie sich entscheiden sollen, ist auch von Ihrer aktuellen Situation abhängig. Sind die finanziellen Mittel aktuell eher knapp, kann ein Vorbezug sinnvoll sein, um die Wohnkosten tiefer zu halten. Können Sie es sich leisten, eine höhere Belehnung in Kauf zu nehmen und wollen Ihr Vorsorgekapital nicht direkt belasten, ist die Verpfändung die sicherere Variante.

Erfahren Sie mehr!

Haben Sie weitere Fragen zur Nutzung der Säule 3a für Wohneigentum oder interessieren sich generell für den Kauf/Verkauf von Liegenschaften? Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns. Das Team von Hypoguide steht Ihnen gerne mit einer unabhängigen und kompetenten Beratung zur Verfügung.

Wie gefällt Ihnen dieser Beitrag?

Ihre Bewertung: {{ userRating }} / 5

Festhypotheken 3 Jahre ab 0.56%
Festhypotheken 5 Jahre ab 0.61%
Festhypotheken 10 Jahre ab 0.90%
Libor-Hypotheken ab 0.60%

In weniger als einer Minute zum persönlichen Angebot

Persönlichen Zinssatz berechnen
Zurück