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Hypothek oder Baukredit? - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Hypothek oder Baukredit? Ein Vergleich der Finanzierungsmethoden für Ihren Neubau

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Viele Schweizerinnen und Schweizer hegen bei den aktuell rekordtiefen Hypothekarzinsen den Wunsch, sich den Traum vom Eigenheim zu ermöglichen. Dabei gilt es zu entscheiden, ob ein bereits fertig gestelltes Haus gekauft werden soll oder ob ein eigener Neubau durchgeführt werden soll. Bei letzterem verfügen Sie über eine grössere Gestaltungsfreiheit und können das gesamte Objekt nach Ihren Bedürfnissen gestalten. Entscheiden Sie sich für einen Neubau, dann ist ein Baukredit die klassische Lösung zur Finanzierung. Was es dabei zu beachten gilt und wie ein Baukredit genau funktioniert, wird nachfolgend erläutert.

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Baukredit – Was ist das?

Der Baukredit ist ein klassisches Instrument zur Finanzierung von Neubauten und Umbauarbeiten. Im Gegensatz zu konventionellen Hypotheken wird beim Baukredit keine fixe Gesamtsumme vereinbart. Es wird lediglich ein Maximalbetrag im Vertrag festgelegt. Der Kreditnehmer kann dabei flexibel Rechnungen für den Neubau einreichen und diesen Betrag vom Kreditgeber beziehen. Der Baukredit funktioniert somit wie ein Kontokorrentkonto und es müssen nur Zinsen für die bezogenen Mittel bezahlt werden. In der Regel läuft ein Baukredit in drei Phasen ab. In der ersten Phase wird das eigene Guthaben und somit die vorhandenen Eigenmittel gebraucht. Sind diese aufgebraucht, wird in der zweiten Phase der Baukredit beansprucht. Dabei kann sich der Kreditnehmer bis zum Maximalbetrag verschulden. Nach Abschluss der Bauphase wird ein Baukredit in der Regel in eine Hypothek umgewandelt.

Vorteile eines Baukredits

Der grösste Vorteil des Baukredits ist die flexible Kreditsumme. Dadurch muss ein Kreditnehmer nur auf dem bezogenen Betrag und nicht auf dem Gesamtbetrag Zinsen bezahlen. Zudem verfügt der Kreditnehmer über eine transparente Kostenübersicht. Dadurch, dass alle Zahlungen für den Neubau über ein Kontokorrentkonto ablaufen, kann relativ einfach eine Kostenkontrolle durchgeführt werden. Zusätzlich bieten viele Banken derzeit Vergünstigungen für Baukredite oder attraktive Kombinationsangebote von Baukrediten und weiteren Bankprodukten wie Hypotheken oder Sparkonten. Die erhöhte Flexibilität des Baukredits bringt jedoch auch einige Nachteile mit sich.

Nachteile des Baukredits

Im Normalfall entspricht der Zinssatz für einen Baukredit demjenigen einer Variablen Hypothek. Dadurch sind Baukredite bezüglich der Zinsen oftmals teuer. Die Zinsen einer Variablen Hypothek sind zusätzlich nicht sehr transparent, da viele Banken die Zinsen nach eigenem Ermessen anpassen können. Es gibt somit keine klaren Referenzwerte wie zum Beispiel bei einer Libor-Hypothek. Neben den Zinsen erheben viele Banken auch noch Kreditkommissionen für den Baukredit. Diese entstehen dadurch, dass Banken die eingereichten Rechnungen des Kreditnehmers prüfen und abklären, ob die bezogenen Mittel des Kontokorrentkontos tatsächlich für den Neubau genutzt wurden.

Alternativen zum klassischen Baukredit

Um die Kosten einer Variablen Hypothek zu vermeiden, gibt es heute Alternativmöglichkeiten beim Baukredit. Eine derzeit häufig gewählte Lösung ist die Baufinanzierung mittels einer Libor-Hypothek. Dabei wird die Hypothek tranchenweise ausbezahlt und dem Kontokorrent gutgeschrieben. Der Vorteile der Libor-Hypothek sind die aktuell günstigeren Hypothekarzinsen sowie die hohe Transparenz. Der aktuelle Libor-Zinssatz kann jederzeit beispielsweise im Internet überprüft werden. Neben der Libor-Hypothek kann die Baufinanzierung auch über eine Festhypothek finanziert werden. Diese Alternative wird häufig bei der Zusammenarbeit mit einem Generalunternehmer genutzt. Der Generalunternehmer fordert den Kaufpreis in mehreren Tranchen. Mit der Festhypothek können Sie sich vor steigenden Zinsen in der Zukunft absichern. Diese Alternativmodelle funktionieren meistens über mehrere Tranchen und erfordern dadurch einen grösseren Administrationsaufwand. Unabhängig davon, ob Sie den klassischen Baukredit oder eine Alternativlösung aufsuchen, ist es empfehlenswert die vertraglichen Bestimmungen genau festzulegen und zu überprüfen.

Die vertraglichen Bestimmungen sind entscheidend

Es ist wichtig bereits im Voraus verschiedene Anbieter miteinander zu vergleichen. Neben den Zinsunterschieden können dabei auch weitere Bestimmungen im Kleingedruckten der Verträge entscheidend sein. Wichtig ist, die Bestimmungen für das Ende der Baufinanzierung klar geregelt zu haben. Wie wird der Baukredit am Schluss der Laufzeit umgewandelt? Welche Form der Hypothek wird danach gewählt? Kann die Hypothek bei einer anderen Bank abgeschlossen werden? Solche Fragen gilt es unbedingt vor Vertragsabschluss zu regeln, um böse Überraschungen nach Ablauf des Kredits zu vermeiden.

Erfahren Sie mehr!

Haben Sie weitere Fragen zum Baukredit oder interessieren sich im Allgemeinen für das Thema Kauf/Verkauf von Immobilien? Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns. Das Team von Hypoguide steht Ihnen gerne mit einer unabhängigen und kompetenten Beratung zur Verfügung.

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