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Hypothek - Bank oder Versicherung?

Hypothek - Bank oder Versicherung?

Trotz rekordtiefer Zinsen finanziert die grosse Mehrheit von Hausbesitzern ihre Immobilie über eine Bank. Dies obwohl Versicherungen gerade für langfristige Hypotheken oft bessere Hypothekarzinsen anbieten als die eigene Hausbank. Erfahren Sie dank unseren Tipps in nur 3 Minuten, wie Sie mit einem Hypothekenvergleich viel Geld sparen können.

Hypothek bei einer Versicherung - ist das nicht kompliziert? 

Eine Hypothek über eine Versicherung abzuschliessen ist kinderleicht. Zwar müssen auch hier diverse Unterlagen zur Liegenschaft und zum Hypothekarnehmer eingereicht werden. Die Art und Menge der einzureichenden Dokumente unterscheidet sich jedoch nicht von jenen einer Bank. 

Anders sieht es bei der Art von Finanzierungen aus, welche Versicherungen anbieten. Während z.B. Banken den Bau eines Hauses mit einem Architekten unterstützen, werden von den meisten Versicherungen keine klassischen Baukredite gewährt. Baut man hingegen mit einem General- oder Totalunternehmern und sind die Auszahlungsdaten der einzelnen Kaufpreiszahlungen bekannt, so bieten auch einzelne Versicherungen Hand an. 

In allen übrigen Dienstleistungen rund um die Finanzierung von Wohneigentum unterscheiden sich die Versicherungen von den Banken kaum. Ob Kauf oder Refinanzierung einer bestehenden Immobilie; Versicherungen wie SwissLife, Generali und wie sie alle heissen bieten hierfür sehr attraktive Hypothekarzinsen an. 

Auch die Finanzierung von Renditeobjekten wird von den meisten Versicherungen angeboten. Gerade bei einem Mehrfamilienhaus, für welche in der Regel längere Festhypotheken abgeschlossen werden, kann sich die Finanzierung über eine Versicherung auszahlen. Die Zinsen für langfriste Festhypotheken sind dabei oft 10-20 Basispunkte tiefer. Dies erscheint auf den ersten Blick als wenig, wenn man dies jedoch auf 10 Jahre hochrechnet, ist die Ersparnis je nach Höhe der Hypothek schnell einmal CHF 10-20‘000.

Weshalb sind Versicherungen oft günstiger als Banken? 

Doch weshalb sind Versicherungen im Vergleich zu Banken gerade bei langfristigen Hypotheken oft günstiger? Einer der Gründe liegt in der Art, wie sich diese refinanzieren. Während Banken die von Kunden erhaltenen Einlagen an Eigenheimbesitzer ausleihen und auf einen gewissen Mindestzinssatz angewiesen sind, sind Versicherungen bei der Anlage ihrer freien Mittel flexibler. Auch gelten für Versicherungen andere regulatorische Vorschriften, als dies für Banken gelten. Diese sind für Banken strenger und es müssen mehr Eigenmittel hinterlegt werden. 

Ein weiterer Grund für die tiefen Hypozinsen von Versicherungen liegt darin, dass oft nur erstklassige Finanzierungsanfragen bewilligt werden. Zwar wird bei vielen Anbietern bis 80% oder gar 90% des Immobilienwertes finanziert, die Konditionen sind dann jedoch in den meisten Fällen mit jenen von Banken vergleichbar. Ist die Restschuld auf der eigenen Liegenschaft jedoch tief und das Einkommen entsprechend hoch, sind die meisten Versicherungen bereit, erstklassige Hypothekarzinsen zu offerieren. 

Kann die Beratung einer Versicherung mit jener von Banken mithalten? 

Eigenheimbesitzer, bei welchen der Kauf der Immobilie schon einige Zeit zurückliegt, haben sich in den meisten Fällen die Grundkenntnisse angeeignet, wenn es um die Finanzierung der eigenen Liegenschaft geht. Doch wie sieht es bei Personen aus, welche zum ersten Mal Wohneigentum erwerben? Dies sind oft auf Beratung angewiesen und es gilt viele Fragen zu beantworten. Bieten hier Versicherungen den gleichen Service an wie Banken? Der Praxistest zeigt rasch auf, dass dem nicht so ist. Zwar unterhalten Anbieter wie die Axa Winterthur oder die Zürich Versicherung ein ansprechendes Filialnetz. Hypotheken sind jedoch nicht das Kerngeschäft einer Versicherung und so werden Anfragen zwar in den meisten Fällen in den einzelnen Niederlassungen entgegengenommen, eine fundierte Beratung kann jedoch in den wenigsten Fällen angeboten werden. Dies ist nicht weiter verwunderlich, da die meisten Mitarbeiter von Versicherungen über sehr viele Produkte Bescheid wissen müssen. Sachversicherungen oder Lebensversicherungen gehören dabei viel eher zu den eigentlichen Kernkompetenzen eines Versicherungsberaters.

Fazit 

Liegenschaftsbesitzer, welche bei der Finanzierung Ihrer Immobilie nicht auf Beratung angewiesen sind und an einer langfristigen Festhypothek interessiert sind, können bei einer Finanzierung über eine Versicherung durchaus Geld sparen. Kauft man jedoch zum ersten Mal Wohneigentum, ist eine umfassende Beratung empfehlenswert. Es empfiehlt sich in solchen Fällen, einen Termin mit der Hausbank zu vereinbaren oder sich von einem unabhängigen Hypothekenmakler wie Hypoguide beraten zu lassen. Eine Beratung erfolgt dabei in den meisten Fällen kostenlos.

Ist man als Immobilienbesitzer zudem an einer eher kurz- oder mittelfristigen Finanzierung interessiert, sind die Zinssätze von Banken oft günstiger als jene von Versicherungen. Aktuell bieten einzelne Banken kurzfristige Festhypothek bereits ab 0.66% an. Versicherungen hingegen verlangen für kurze Laufzeiten oft deutlich mehr, da das Hypothekargeschäft in erster Linie als Anlageinstrument dient und lange Laufzeiten für Versicherungen deutlich interessanter sind als kurzfristige Festhypotheken.

Auch Libor-Hypotheken sind bei vielen Versicherungen Bestandteil der Produktepalette, sind jedoch auch hier oft weniger attraktiv ausgestaltet, als bei einer Bank. Anbieter wie Baloise oder Vaudoise verlangen oft 1.00% oder mehr für eine Geldmarkthypothek. Bei vielen Banken sind auf Libor basierende Hypotheken bereits ab 0.75% möglich.

So oder so lohnt sich ein Vergleich der verschiedenen Hypothekarzinsen der einzelnen Anbieter. Hypoguide nimmt Ihnen hier viel Arbeit ab. Mit dem von Hypoguide entwickelten Hypothekenrechner können individuelle Finanzierungsangebote in wenigen Minuten online berechnet werden. Hypothekarnehmer, welche zudem einen herkömmlichen Hypothekenvergleich wünschen, können ihre Unterlagen direkt an Hypoguide einreichen und erhalten im Anschluss telefonisch Angebote von Hypoguide unterbreitet.

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