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Goldman Sachs Hypothek - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Goldman Sachs will Hypotheken in der Schweiz anbieten

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Auf dem hiesigen Kreditmarkt könnte sich neben der PostFinance alsbald ein weiterer prominenter Mitbewerber einschalten: Die US-Investmentbank Goldman Sachs prüft, ob sie in der Schweiz Hypotheken anbieten will. Es wäre nicht ihr erstes europäisches Engagement.

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Der Kreis der Hypothekenanbieter wächst

Erst kürzlich verkündete der Bundesrat, dass er der PostFinance inskünftig erlauben will, eigene Hypotheken und Kredite zu vergeben – bis anhin musste sie diese trotz Banklizenz durch Partnerschaften mit der Valiant Bank und der Münchener Hypothekenbank abwickeln. Das eröffnet der PostFinance neue Möglichkeiten zur Ertragsgenerierung im Zinsdifferenzgeschäft. Möglichkeiten, die nun auch eine ausländische Bank auf den Plan rufen könnten: Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs prüft zurzeit, ob sie in den Schweizer Hypothekenmarkt vordringen will.

«Systemisch bedeutsames Finanzinstitut»

Mit ihren rund 36'000 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 32 Milliarden US Dollar gehört sie – wie auch die UBS AG oder die Credit Suisse AG – zu den 30 Grossbanken, die vom Financial Stability Board (FSB) als «systemically important financial institution» (systemisch bedeutsames Finanzinstitut) eingestuft wurden. Sie unterliegt damit ebenfalls einer besonderen Überwachung und strengeren Anforderungen an die Ausstattung mit Eigenkapital. Ausserdem weist ihre Mitarbeiterliste einige prominente Namen auf: So waren unter anderem Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank, sowie Mario Monti, 2011 – 2013 Ministerpräsident von Italien, für Goldman Sachs tätig. Und Europa ist für die Grossbank aus Übersee kein Neuland: Seit 2015 vergeben sie in den Niederlanden Hypotheken und Kredite. Berichten zufolge beobachten sie nun auch mit wachsendem Interesse den Schweizer Finanzplatz – speziell diejenigen Kunden, die Mühe haben, eine Hypothek zu erhalten.

Der Kalkulatorische Zinssatz lässt den Traum von den eigenen vier Wänden platzen

Obwohl sich die Hypothekenzinsen seit Jahren auf einem tiefen Niveau befinden, verwehrt der Hypothekenrechner der Kreditgeber vielen Interessenten den Traum vom Eigenheim. Schuld daran ist der sogenannte «Kalkulatorische Zinssatz»: Die Finanzinstitute berechnen die Tragbarkeit mit 4,5% resp. 5%, obwohl die Zinssätze aktuell viel tiefer sind. Dies ist aber weder eine staatliche Vorschrift, noch wird sie von der entsprechenden Selbstregulierung der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) vorgegeben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Hypothekarzinsen (sowie etwaige Amortisationen) auch bei einem anfälligen Anstieg des Zinsniveaus noch durch die Kreditnehmer gestemmt werden können. Das gibt denjenigen, die vom Hypothekenrechner durchgewunken werden, zwar eine gewisse Sicherheit – sorgt aber auf der anderen Seite dafür, dass viele gar nicht erst einen Kredit erhalten. Aus diesem Grund stösst diese Vorgabe auf wenig Gegenliebe: Viele Eigenheiminteressenten erhalten von den Finanzinstituten keinen positiven Bescheid für ihre Hypothekenanfrage. Und speziell diese Zielgruppe will Goldman Sachs offenbar anpeilen.

Opportunitäten wahrnehmen

Gegenüber «NZZ am Sonntag» bestätigte eine Sprecherin von Goldman Sachs, dass man seit einigen Jahren in der Immobilienfinanzierung in Europa aktiv sei und es nicht ausgeschlossen sei, in Zukunft weitere Opportunitäten wahrzunehmen. Entschieden sei aber nichts. Unklar bleibt hierbei die Frage, wie genau die Investmentbank die Kunden, die bei hiesigen Kreditgebern keine Hypothek erhalten, konkret angehen will; ob sie als ausländisches Institut in den Genuss einer Sonderregelung kommen würde, bleibt abzuwarten. Sollte dem aber so sein, wird die Diskussion um den umstrittenen Kalkulatorischen Zinssatz wohl neu entfacht werden.

Auswirkungen auf die Eigenheimquote

Aktuell verfügen nur knapp 40 Prozent der Schweizer Haushalte über ein Eigenheim. Mit diesem Anteil landet die Schweiz europaweit auf dem letzten Platz. Hauptgrund für diese Tatsache sind einerseits der teure Schweizer Boden, aber auch die strengen Vergaberichtlinien der hiesigen Banken. Goldman Sachs ortet anhand dieser tiefen Eigenheimquote ein grosses Volumen an potentiellen Hypotheken durch die Auflockerung der Vergaberichtlinien. Sollte die Strategie aufgehen, würden vermutlich weitere Banken nachziehen, wodurch ein Eigenheim in der Schweiz für Personen mit tieferem Einkommen erschwinglicher wäre. Die Erhöhung der Eigenheimquote wäre eine logische Folge dieser Entwicklung. Welche Auswirkungen ein Engagement von Goldman Sachs auf die Immobilienpreise und die Mietzinsen hätte, bleibt abzuwarten.

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