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Eigenheimstudie - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Der typische Schweizer Hauskäufer: 40 Jahre alt, hochverschuldet und loyal

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In den Kantonen Aargau, Luzern und Solothurn leben die jüngsten Immobilienkäufer, die Basler und die Fribourger sind am höchsten verschuldet und die teuersten Liegenschaften finden sich in Zug. Die jüngsten Studien zeigen regionale Unterschiede in Sachen Hauskauf und Hypothek.

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Haus und Hypothek werden bei den Südschweizern erst später ein Thema

Im gesamtschweizerischen Durchschnitt ist ein Käufer 40 Jahre alt, wenn er selbstgenutztes Wohneigentum erwirbt. Dies geht aus der neuen Studie eines Hypothekenportals hervor, welches diese Daten aus 4000 repräsentativ ausgewählten Neufinanzierungen von Wohneigentum in den Jahren 2017 und 2018 in der ganzen Schweiz erhoben hat (wobei nur Immobilien für den Eigenbedarf berücksichtigt wurden – Renditeliegenschaften flossen nicht in die Erhebung ein). Dabei zeigt sich, dass sich die Deutschschweizer und Deutschschweizerinnen früher zu den Hauseigentümern gesellen: In den Kantonen Aargau, Luzern und Solothurn sind die Käufer beim Liegenschaftserwerb durchschnittlich gerade einmal 38 Jahre alt. Den Spitzenplatz in der Romandie belegt der Kanton Waadt mit einem Durchschnitt von 40 Jahren und am meisten Zeit beim Kauf von Immobilien lassen sich die Graubündner und die Tessiner, die zu diesem Zeitpunkt durchschnittlich 44 Jahre alt sind.

Die Luzerner haben die tiefste Belehnung

Die Richtlinien schreiben vor, dass bei einem Immobilienkauf mindestens 20% des Kaufpreises als Eigenmittel durch den Käufer eingebracht sein müssen; die restlichen 80% können mittels einer Hypothek bei einer Bank finanziert werden. Wie die Studie verdeutlicht, reizen die Basler und die Fribourger dieses Limit am meisten aus: in beiden Kantonen liegt die Belehnung im Median bei 77%. Das bedeutet, dass 77% des Kaufpreises durch eine Hypothek gedeckt wurde. Auch die Südschweizer spielen hier vorne mit und verzeichnen mit je 76% im Kanton Waadt und Tessin ebenfalls hohe Schuldenquoten. Etwas zurückhaltender zeigen sich hier die Innerschweizer und Zürcher: In den Kantonen Zug und Zürich liegt die durchschnittliche Belehnungsquote bei 72%, bei den Luzernern sogar nur bei 70%.

Tragbarkeitsgrenze bei vielen erreicht

Auch bei der Tragbarkeit der Hypothek lassen sich Unterschiede zwischen dem Norden und dem Süden erkennen: Während die Graubündner (26%) und die Tessiner (28%) deutlich unter einem Drittel ihres Einkommens für die Bezahlung der kalkulatorischen Hypothekarzinsen, Amortisationen und Nebenkosten freihalten müssen, entfallen bei den Hausbesitzern in den Kantonen Basel-Stadt, Baselland, Schaffhausen, Zürich und Luzern allesamt 33% des Verdienstes auf die hochgerechneten Liegenschaftsaufwände. Das entspricht gerade noch so der Empfehlung – wenn auch nicht im Detail gesetzlich geregelt, gilt das Maximum von einem Drittel des Einkommens für Aufwände rund um die Liegenschaft bei so gut wie allen Banken.

Tiefe Steuern – hohe Immobilienpreise

Wenig überraschend ist die Erkenntnis, dass die Häuserpreise in den Kantonen Zug und Schwyz am höchsten sind, da sie als die attraktivsten Kantone der Schweiz in Sachen Steuerbelastung gelten (die 17 steuergünstigsten Gemeinden der Schweiz liegen – angeführt von Baar – allesamt in diesen beiden Kantonen). Wohnraum in dieser Gegend ist also besonders begehrt, was den Preis für Immobilien in die Höhe steigen lässt: In Zug wurden (im Median) Häuser für 1,4 Millionen CHF gekauft, wobei (ebenfalls im Median) eine Hypothek von 914'500 CHF aufgenommen wurde. Dahinter kommt Schwyz mit 1'360'500 CHF Kaufpreis respektive 950'000 CHF Hypothek. Daraus resultiert, dass sich eher die Gutbetuchten in dieser Gegend einfinden. So hat Marcel Ospel (Ex-CEO der Bank UBS) seinen Wohnsitz in Wollerau im Kanton Schwyz; auch Tennisstar Roger Federer lebte einige Jahre in dieser Gemeinde.

Zurückhaltung beim Hypothekenvergleich

Die regionalen Unterschiede der schweizerischen Hypothekarlandschaft werden auch in einer weiteren Studie deutlich. Diese untersuchte das Verhalten der Liegenschaftskäufer bei der Aufnahme oder Verlängerung einer Hypothek. Obwohl die Deutschschweizer, welche die klare Mehrheit der Bevölkerung stellen, preissensitiver als die Westschweizer und die Tessiner agieren und mehr Vergleichsofferten für die Hypothekarzinsen einholen, erscheinen die gesamtheitlichen Ergebnisse ziemlich konservativ: Rund ein Viertel schliesst die Hypothek ohne eine Vergleichsofferte ab, während weitere 70 Prozent als erstes die Hausbank anfragen. Diese Zahlen erstaunen insofern, wenn man das enorme Sparpotential eines Hypothekenvergleichs betrachtet. Hauptursache für diese Ergebnisse könnte der hohe Aufwand des klassischen Zinsvergleiches sein. Bei mehreren Banken vorbeigehen, ein Dossier einreichen und verhandeln; das braucht Zeit, Geduld und ist nicht jedermanns Sache. Viel einfacher gestaltet sich ein Vergleich jedoch über unser Portal: Mit wenigen Klicks erhalten Sie Zugang zu unserem Netzwerk, bestehend aus unzähligen Banken, Versicherungen und Pensionskassen und können die Hypothek Ihrer Wahl abschliessen.

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Quellen
Erste Studie: Moneypark
Zweite Studie: Comparis

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