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Wohnbaugenossenschaften - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Wohnbaugenossenschaften – Beliebter Wohnraum

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Wer Wohnraum günstig mieten möchte, versucht eine Wohnung in einer Wohnbaugenossenschaft zu bekommen. Erfahren Sie hier mehr über das immer beliebter werdende System der Wohnbaugenossenschaft.

Günstige Mietwohnungen sind gesucht

Günstiger Wohnraum ist knapp. Dies bestätigt auch die Wüest & Partner AG. Das Unternehmen erstellt regelmässig Marktberichte, welche die Situation auf dem Schweizer Immobilienmarkt analysieren. Dabei wird auch die Entwicklung auf dem Markt für Mietwohnungen studiert. Feststellung der Wüest & Partner AG zu den Mietwohnungen (März 2016): Mehr denn je sind günstige Mietwohnungen gesucht.

Kein Wunder sind Wohnbaugenossenschaften in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Denn der Mietzins pro Quadratmeter von Genossenschaftswohnungen ist rund 15% günstiger als der durchschnittliche Quadratmeter-Mietzins normaler Mietwohnungen.

Wohnbaugenossenschaft – im Zentrum die Gemeinschaft

Der Grundgedanke hinter einer Wohnbaugenossenschaft ist der Gemeinschaftssinn. Personen, die gleiche oder ähnliche wirtschaftliche, soziale oder kulturelle Interessen verfolgen, schliessen sich zusammen. Es spielt keine Rolle, ob es sich um natürliche und/oder juristische Personen handelt.

Im Vordergrund steht der Gemeinschaftssinn. So sollen Wohnbaugenossenschaften keinen Gewinn erwirtschaften, sondern den gewonnen Wohnraum für die Mitglieder nachhaltig sichern.

Die wichtigsten Eigenschaften

Im OR (Art. 828-926) sind die rechtlichen Aspekte einer Wohnbaugenossenschaft erläutert. Wer mit dem Gedanken spielt, in eine Genossenschaftswohnung zu ziehen, sollte sich damit auseinandersetzen. Hier die wichtigsten Punkte:

  • Eine Wohnbaugenossenschaft ist demokratisch organisiert. Entscheidungen werden per Abstimmung an der Generalversammlung gefällt.
  • Alle Mitglieder der Genossenschaft haben eine Stimme – unabhängig von der Höhe ihres Anteilscheins.
  • Eine Genossenschaft soll offen sein für neue Mitglieder.
  • Ausscheidende Mitglieder profitieren nicht vom Wertzuwachs der Genossenschaft.
  • Die Genossenschaft ist nicht gewinnorientiert. Ein Reinertrag kommt der Organisation zugute. Eine allfällige Verzinsung der Anteilscheine ist auf 6% begrenzt.
  • Für Verbindlichkeiten haftet in der Regel nur das Genossenschaftsvermögen.

Weder Mieter noch Eigentümer

Wer in einer Genossenschaftswohnung lebt, ist weder Mieter noch Eigentümer. Mietglieder von Wohnbaugenossenschaften kaufen ihre Wohnung nicht, aber sie erwerben einen Anteilschein, indem sie einen einmaligen Geldbetrag in die Kasse der Wohnbaugenossenschaft einbezahlen. Dank diesem Anteilschein-Kapital sind sie Mitbesitzer der Immobilie und profitieren von einem günstigen Mietzins.

Gut zu wissen: Das Geld aus der Vorsorge-Kasse der Säule 3a darf für den Erwerb eines Anteilscheins verwendet werden.

Immer weniger Genossenschaftswohnungen

Trotz dem Umstand, dass günstige Wohnungen gesucht sind, nimmt der Marktanteil von Genossenschaftswohnungen weiter ab. Zürich bildet unter den Schweizer Städten die einzige Ausnahme. Grund dafür sind die hohen Baulandpreise und die gestiegenen Baukosten. Wohnbaugenossenschaften verfügen über begrenzte finanzielle Mittel und können im Wettbewerb um das rar gewordenen Bauland nicht mithalten. Dabei könnten Genossenschaftswohnungen gerade in Zeiten wo bezahlbarer Wohnraum knapp ist, die Situation entschärfen.

Alles über Wohnbaugenossenschaften

Sie möchten selbst in einer Genossenschaftswohnung wohnen oder selber eine Wohnbaugenossenschaft gründen? Wohnbaugenossenschaften Schweiz ist die Dachorganisation der über 1000 Wohnbaugenossenschaften in der Schweiz. Auf der Webseite des Vereins finden sich zahlreiche Tipps und Informationen zum gemeinnützigen Bauen:

  • Wohnbaugenossenschaft Schweiz
    Verband der gemeinnützigen Wohnbauträger
    www.wbg-schweiz.ch
  • Gründen, Bauen, Wohnen
    Eine Dienstleistung von Wohnbaugenossenschaften Schweiz
    www.wohnbaugenossenschaft-gruenden.ch

Wohnbaugenossenschaft finanzieren

Auch Wohnbaugenossenschaften sind auf attraktive Finanzierungen angewiesen. So wie es Hypotheken für Einfamilienhäuser gibt, vergeben Banken und Versicherungen auch Hypotheken an Wohnbaugenossenschaften. Weil Wohnbaugenossenschaften sehr tiefe Leerstandrisiken und werthaltige Grundpfandsicherheiten bieten, sind sie für Banken und Versicherungen besonders attraktiv.

Was für Einfamilienhäuser gilt, gilt auch für Wohnbaugenossenschaften: Finanzierungsangebote sollten sorgfältig geprüft und verglichen werden.

Hypoguide findet für Ihre Wohnbaugenossenschaft gerne die passende Finanzierung. Testen Sie jetzt unseren kostenlosen Hypothekenrechner.

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