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Wintergarten - Tipps - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Wintergärten – das Wichtigste kurz zusammengefasst

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Den Kaffee trotz frostigen Temperaturen im blühenden Garten geniessen – der Wintergarten macht es möglich! Bevor man jedoch einen Wintergarten anschafft, sollte man sich darüber im Klaren sein, was man sich davon verspricht: Die Gartensaison um ein paar Monate verlängern? Einen ganzjährig nutzbaren Garten? Oder strebt man eine Wohnraumerweiterung an? Je nach Wunsch ist nicht nur der Preis, sondern auch die Konstruktion sehr unterschiedlich. Auch der Aufwand für die Planung darf nicht unterschätzt werden.


Kein Wintergarten ohne Baubewilligung

Bevor man mit der konkreten Planung für einen Wintergarten beginnt, muss man zwingend klären, ob der Wunsch überhaupt realisierbar ist. Denn der Anbau eines Wintergartens wird von der Baubehörde nicht anders behandelt, als der Anbau eines normalen, massiven Bauteils: Es braucht zwingend eine Baubewilligung. Dabei gilt es an Verschiedenes zu denken. Besonders der Grenzabstand und die Ausnutzungsziffer spielen dabei eine wichtige Rolle.

Grenzabstand

Wintergärten werden meist an bestehende Bauten angebaut. In der Regel hat man das bestehende Gebäude so nah als möglich an die Baulandgrenze gebaut. Will man nun noch einen Wintergarten anbauen, kann es knapp werden. Wer von Anfang an weiss, dass er dem Nachbarn mit seinem Wintergarten zu nahe kommt, sollte vorab das Gespräch suchen. So lässt sich eher eine Lösung finden, als wenn der Betroffene aus dem Amtsblatt von dem geplanten Bauprojekt erfährt. Es besteht zum Beispiel die Möglichkeit ein sog. Näherbaurecht zu vereinbaren. Dieses erlaubt beiden Parteien näher an die Parzelle des Nachbarn zu bauen als gesetzlich vorgeschrieben. Das Näherbaurecht ist eine Dienstbarkeit und muss im Grundbuch eingetragen werden. Alle relevanten Informationen zum Grenzabstand findet man im Kantonalen Baugesetz und in der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) der betreffenden Gemeinde.

Wer sich nicht alleine mit dem Baugesetz herumschlagen möchte, sollte sich Rat bei einem Architekten oder Bauleiter holen. Diese kennen sich mit dem Baugesetz aus und wissen, welche Unterlagen die Bauverwaltung braucht, um das Baugesuch zu prüfen. Ein Architekt oder Bauleiter kann Ihnen relativ schnell sagen, ob der Wunsch nach einem Wintergarten realisierbar ist oder nicht.

Ausnutzungsziffer

Die meisten Gemeinden arbeiten mit der Ausnutzungsziffer. Diese definiert, wie gross die Fläche an bewohnbarem Raum, gemessen am Total der Baulandgrösse, sein darf. Ausnutzungsziffer 0.7 bedeutet zum Beispiel, dass bei einer Parzellengrösse von 1000 m² nur 700 m² als bewohnbarer Raum gebaut werden dürfen. Die grosse Frage in Bezug auf den Wintergarten lautet nun: Muss die Fläche des gewünschten Wintergartens der Ausnutzungsziffer angerechnet werden oder nicht? Das ist je nach Kanton verschieden. In vielen Kantonen werden unbeheizte Wintergärten milder bewertet als solche, die beheizt sind.

Auch hier empfiehlt es sich, dass ein Architekt oder Bauleiter prüft, ob der gewünschte Wintergarten in Bezug auf die Ausnutzungsziffer überhaupt realisierbar ist. Der Faktor beheizt oder unbeheizt ist oftmals entscheidend. Man sollte vorher für sich entscheiden, ob ein Wintergarten auch dann noch in Frage kommt, wenn er nur als unbeheizter Raum ausgeführt werden darf.

Ein Name, viele Gesichter

Wintergärten können als einfache Konstruktionen oder als aufwändige Hightech-Bauten daherkommen. Das hängt davon ab, welche Funktionen sie erfüllen sollen.

Die Lösung fürs kleine Budget

Die einfachsten Wintergärten funktionieren als sog. Zwischenklimazonen. Sie schützen Pflanzen vor Frost und Kälte, sind aber nicht dazu gedacht während des ganzen Jahres genutzt zu werden. Standardstahl- oder Standardholzprofile mit einer dazwischen liegenden Verglasung erfüllen ihren Zweck. An die Verglasung werden keine erhöhten Anforderungen gestellt: Eine sog. Einfachverglasung reicht aus. Und wie viel kostet das? Bei einer Fläche von 20 m² ist man ab ca. 40‘000 CHF dabei.

Komfortstufe II

Wintergärten mit Sonnenschutz und Lüftungsklappen ermöglichen, dass man sie noch etwas länger nutzen kann. Das heisst obwohl es draussen bereits wieder herbstlich kühl oder noch frühlingshaft frisch ist, bieten sie komfortablen Schutz vor der Witterung. Eine Beheizung ist bei dieser Variante nicht nötig. Allerdings muss die Verglasung bereits mehr leisten: Kostspielige Isolierverglasungen sind nötig. Bei 20 m² muss man mit Kosten von 60‘000 CHF aufwärts rechnen.

Der Wintergarten-Rolls-Royce

Im Dezember unter Palmen Zeitung lesen. Das geht – wenn man einen Wintergarten konstruiert, bei dem der Sonnenschutz und die Lüftung automatisch gesteuert sind, und der über eine Heizung verfügt. Weil es sich bei dieser Variante um eine beheizte Konstruktion handelt, müssen die strengen energetischen Richtlinien eingehalten werden. Ohne Wärmedämmende Stahlprofile und Dreifachisolierverglasung geht es bei dieser Variante nicht. Mitunter der Grund, weshalb man für diesen Luxus ein kleines Vermögen ausgeben muss: Für 20 m² blättert man schon mal 80‘000 CHF und mehr hin.

Vergleichen lohnt sich

Je nach Anbieter sind die Kosten für einen Wintergarten höher oder tiefer. Wer Offerten einholt, sollte mindestens drei verschiedene Anbieter mitrechnen lassen. Bei Anbauten ans bestehende Gebäude muss man genügend Budget für die Anpassung an die vorhandene Bausubstanz einberechnen. Sonst kann es zu bösen Überraschungen kommen. Diese Anpassungsarbeiten sind idealerweise in der Offerte enthalten. Ein gewissenhafter Unternehmer nimmt deshalb Augenschein vor Ort, bevor er mit der Kostenermittlung startet.


Tipps:

  • Türen einbauen: Die Temperatur im Wintergarten kann oft deutlich höher oder tiefer sein als im angrenzenden Wohnraum. Eine isolierende Tür dazwischen hilft, im Sommer eine Überhitzung des Wohnraums zu vermeiden und verhindert, dass der Wintergarten im Winter zur Energieschleuder wird.
  • Sparen Sie nicht am Falschen Ort: Die Konstruktion ist das A und O. Die Folgen von mangelhaft ausgeführten Details können Sie teuer zu stehen kommen. Bei Zweifeln sind Sie beim Wintergarten-Fachforum Liestal an der richtigen Adresse. Das Forum ist eine neutrale Beratungsstelle für Käufer von Wintergärten. Ausserdem sorgt es bei den Anbietern dafür, dass diese die Qualitätsrichtlinien einhalten.

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