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Balkon - Garten - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Wie der Balkon zum Garten wird

Rasenmäher dröhnen, Bienen summen und über jede noch so kleine Rabatte bückt sich ein fleissiger Gärtner. Da blickt manch einer sehnsüchtig auf die ordentlich angelegten Beete, die einen von Sommer-Erdbeeren und Kirschtomaten träumen lassen. Gute Nachricht für alle, die keinen Garten haben: Himbeeren wachsen auch auf dem Balkon.

Der richtige Topf

Frostbeständigkeit heisst das Zauberwort bei der Wahl des richtigen Gefässes. Denn wer keinen Garten hat, hat meist auch keinen Platz, die Pflanzen über die Wintermonate in der Wohnung aufzubewahren. Nicht nur das Material, auch die Topfgrösse muss beim Kauf gut überlegt sein. Bei mehrjährigen Pflanzen sollte man darauf achten, dass diese erst in einigen Jahren umgetopft werden müssen. Ist man bei der Grösse nicht sicher, nimmt man besser das grössere Modell.

Achtung bei Gefässen, die nach oben hin schmaler werden: Nach einer bestimmten Zeit kann die Pflanze nicht mehr entnommen werden, ohne dass das Gefäss dabei zerstört wird.

Gefässe aus hochwertigem Kunststoff sind die preisgünstigste Variante. Sie sind frostbeständig und UV-stabilisiert. Während Verformungen bei runden Kunststoffgefässen kaum sichtbar werden, fallen sie bei eckigen Gefässen stark auf. Kunststoffgefässe sind in den verschiedensten Farben erhältlich.

Stabiler als Kunststoffgefässe sind Pflanzengefässe aus Eternit. Gerade Seitenflächen sind hier kein Problem. Das Formensortiment bei den Eternitgefässen ist riesig und seit einigen Jahren sind auch farbige Stücke im Angebot.

Zeitlos edel und hochwertig sind Pflanzentröge aus Terrakotta. Das Material steht für höchste Qualität und Frostsicherheit. Diese Eigenschaften wusste schon der erste Kaiser Chinas, Qin Shihuangdi (259–210 v. Chr.), zu schätzen, als er seine Terrakotta-Armee aufstellen liess.

Metallgefässe können dann punkten, wenn schlichte, eckige Formen gefragt sind. Sind runde Formen gewünscht, sollte aber auf Metall verzichtet werden, da das Isolieren bei runden Töpfen schwierig ist. Gerade im Sommer müssen die Pflanzenwurzeln vor Hitze geschützt werden. Hochwertige Aluminiumgefässe eigenen sich am besten. Sie rosten nicht und hinterlassen auf dem Balkonboden keine Flecken.

Glasfaserverstärkte Kunststoff-Gefässe lassen der Fantasie freien Lauf. Ob Gefässe in Granit-Optik oder mit Métalisée-Effekt – fast alles ist möglich. Nicht nur die Oberfläche lässt ist variabel, auch die Form lässt sich frei gestalten. Das Material ist zudem sehr leicht und gleichzeitig stabil.

Die richtige Pflanze

Kompaktes Wachstum. Diese Eigenschaft macht Pflanzen balkontauglich. Pflanzen für den Balkon sind immer gefragter und so wird auch das Angebot Jahr für Jahr grösser. Neu in der Familie der Balkonpflanzen ist z.B. die Zwerghimbeere Ruby Beauty. Anders als normale Himbeeren wird sie nicht grösser als einen Meter und muss nicht aufgebunden werden. Ausserdem ist sie weniger anfällig gegenüber Schädlingen und Krankheiten.

Krankheiten und Schädlinge können eine gesamte Balkonernte verderben. Mehltauinfektionen, Kraut- und Braunfäule heissen die Schreckgespenster leidenschaftlicher Balkongärtner. Wie verhindert man das? Der Schutz fängt bereits beim Kauf der Pflanzen an: Bei Qualitätspflanzen vom Spezialisten ist das Risiko geringer als beim Discounter-Pflänzchen.

Chili, Basilikum oder Ringelblume: Auf dem Balkon wächst, was gefällt – und gegessen wird. Die Zeiten, wo der Balkon den Blumen vorbehalten war, sind endgültig vorbei. Längst ist der Balkon zum erweiterten Küchengarten geworden. Der Fachhandel hat den Trend erkannt und wartet mit einem vielfältigen Angebot auf. Fertig zusammengestellte Pflanzenmischungen für Gemüse oder Kräuter sind besonders beliebt. Die Vorsortierung verringert den Arbeitsaufwand – und beschert den Balkongärtnern mehr Zeit ihr kleines Paradies zu geniessen.

Basilikum, Kresse oder Majoran, eine bunte Blumenpracht oder Zwerghimbeeren – jeder Balkon, ist er auch noch so klein, lässt sich in einen kleinen Garten verwandeln.

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