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Haus versichern - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Versicherungen für Hausbesitzer: Eine Übersicht

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«Hope for the best, be prepared for the worst» – was der berühmte römische Politiker und Philosoph Marcus Tullius Cicero schon vor über 2000 Jahren wusste, hat bis heute nichts an Aktualität eingebüsst. Ein Unglück kommt nicht nur selten allein, sondern kann auch jeden von uns treffen, weswegen es Sinn macht, sich gegen das eine oder andere Malheur zu versichern. Dies gilt aber nicht nur für Unfälle, Arbeitsunfähigkeit und Autofahrer; auch Hausbesitzer kommen um das Thema Versicherungen nicht herum. Erfahren Sie im nachfolgenden Artikel, welche Versicherungen sich um rund um Ihr Eigenheim drehen.

Die Gebäudeversicherung

Über die Gebäudeversicherung müssen sich Hausbesitzer im Grunde genommen am wenigsten Gedanken machen: Sie ist (abgesehen von den Kantonen Appenzell Innerrhoden, Genf, Tessin und Wallis) ohnehin obligatorisch und muss in den meisten Kantonen auch bei der kantonalen Gebäudeversicherung abgeschlossen werden. Vereinfacht gesagt deckt sie alles ab, was fest im Boden verankert ist: Neben dem Gebäude selbst ist zum Beispiel auch eine Garage in der Versicherung inkludiert; ein Gartenhaus, Festzelt oder Wohnwagen jedoch nicht. Versichert ist der Hausbesitzer dabei gegen Schäden, die einer Laune von Mutter Natur entstammen: Feuer, Blitzeinschlag, Sturm, Hagel, Schnee, Lawine, Erdrutsch und Hochwasser/Überschwemmungen.

Die Haftpflichtversicherung

Der Hausbesitzer haftet für sämtliche Schäden, die Drittpersonen bei ihm erleiden. Dabei muss der Schaden aber nicht zwingend im Haus drin entstehen: Stolpert jemand in Ihrem Garten und erleidet einen Knöchelbruch, so sind Sie als Inhaber der Immobilie haftbar und müssen für die Kosten aufkommen. Dies gilt im Übrigen nicht nur für Personenschäden – auch Schachschäden fallen darunter. Fliegt ein Blumentopf vom Fenstersims auf einen darunter geparkten Wagen, so kommt ebenfalls die Haftpflichtversicherung zur Anwendung. Es empfiehlt sich deshalb in jedem Fall, eine solche Versicherung abzuschliessen, da gerade die Kosten von langwierigen Genesungen bei Personenunfällen schnell massiv ins Geld gehen.

Die Hausratversicherung

Ein luxuriöses Sofa im Wohnzimmer, wertvolle Gemälde an der Wand und teure Anzüge im Kleiderschrank – der Gegenwert sämtlicher Besitztümer im Haus beläuft sich schnell auf mehrere Zehntausend Franken. Bricht nun ein Brand aus, fallen diese leider oft unrettbar den Flammen zum Opfer. An dieser Stelle kommt die Hausratversicherung ins Spiel: Sie versichert Schäden, die nicht am Haus selbst, sondern an Ihrer Einrichtung entstehen. Dazu zählt alles, was nicht fix zum Gebäude gehört wie Möbel, Fernseher, Kleidung etc. Den Gegenwert dieser Güter müssen Sie hochrechnen, indem Sie die Versicherungssumme selbst festlegen. Hierbei versteht es sich von selbst, dass die Jahresprämie entsprechend steigt, je höher Sie diese Summe ansetzen: Obwohl es sich natürlich empfiehlt, seinen gesamten Besitz versichern zu lassen, sollte vorab geprüft werden, welchem Gegenwert dieser eigentlich entspricht. Schliesslich ist es wenig sinnvoll, eine Hausratsumme von 1 Million Franken abzuschliessen, wenn die Einrichtung nur aus Ikea-Möbeln besteht. Deswegen sollte diese so tief wie möglich, aber immer noch alles abdeckend angesetzt werden, um so von niedrigeren Jahresprämien zu profitieren.

Die Erdbebenversicherung

«Das Erdbeben, das sich am 18. Oktober 1356 in der Gegend von Basel ereignete, ist das stärkste, das in historischer Zeit in Zentraleuropa dokumentiert wurde». Zu diesem Schluss kommt die Gruppe Erdbebenstatistik der ETH Zürich. Und auch wenn diese Katastrophe schon eine Weile her ist, wird trotzdem erschreckend klar, dass auch die Schweiz von einem Erdbeben heimgesucht werden kann. Sie sind – trotz ihrer Seltenheit – eine der grössten Bedrohungen für Immobilieneigentümer. Risse an der Fassade sind da noch das kleinste Übel: Aufgrund ihres zerstörerischen Potenzials können sie Ihr Eigenheim innert weniger Sekunden in einen Trümmerhaufen verwandeln. Und als ob das nicht genug wäre, hat dies keinerlei Einfluss auf Ihre Hypothek: Sie sind weiterhin verpflichtet, die Hypothekarzinsen wie gewohnt zu entrichten. Kommen dann die Kosten für den Wiederaufbau hinzu, sieht sich ein Hausbesitzer schnell in der finanziellen Bredouille. Aus diesem Grund lohnt es sich, das Thema Erdbebenversicherung genauer unter die Lupe zu nehmen und sich hierbei auch professionell für den eigenen spezifischen Fall beraten zu lassen.

Erfahren Sie mehr!

Sie haben weitere Fragen zu Ihren Versicherungen oder interessieren sich allgemein für den Kauf/Verkauf einer Immobilie? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren: Das Beraterteam von Hypoguide steht Ihnen in sämtlichen Belangen rund um das Thema Liegenschaftsfinanzierung kompetent und unabhängig zur Verfügung.

 

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