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Schutz vor Einbrechern - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Schutz vor Einbrechern – so sichern Sie Ihr Eigenheim

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Sommerzeit ist Urlaubszeit. Leider ist die schönste Zeit im Jahr auch als Einbrecher-Hochsaison bekannt. Für Eigenheimbesitzer gibt es kaum etwas Schlimmeres, als von den Badeferien zurückzukehren und ein verwüstetes Haus vorzufinden. Damit das nicht (wieder) passiert, sind Schutzmassnahmen angebracht. Am besten solche, die den Dieben die Lust auf einen Einbruch in Ihr Haus von Anfang an vermiesen.


Widerstand mit Konzept

Einbrecher steigen vor allem in Häuser mit keinem oder mangelhaftem Schutz ein. Hat der Dieb das Fenster nicht innerhalb weniger Sekunden geknackt, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass er von seinem Vorhaben ablässt. Das heisst: Je mehr Widerstand ihr Eigenheim bietet, desto sicherer ist es.

Aber das bedeutet nicht, Ihr Haus oder Ihre Wohnung bis auf den letzten Quadratmillimeter mit Sicherheitstechnik und Schutzmechanismen aufzurüsten. Auf den richtigen Mix kommt es an. Und der ist, genau wie Sie und Ihr Eigenheim, sehr individuell. Bevor Sie also die sündhaft teure High-Tech-Alarmanlage installieren: Lassen Sie sich von einem Experten beraten.

Unser Tipp: Wenden Sie sich an Sicherheitsexperten der Polizei. In den allermeisten Fällen ist die Beratung kostenlos. Vor Ort macht sich der Experte ein Bild von der Lage und erarbeitet mit Ihnen gemeinsam ein auf Sie zugeschnittenes Sicherheitskonzept.

Auch private Sicherheitsfirmen bieten Beratungen an. Hier gilt es allerdings zu beachten, dass private Sicherheitsfirmen v.a. auch daran interessiert sind, Geld zu verdienen. Vergleichen lohnt sich also. Holen Sie sich den Rat von mehreren unabhängigen Sicherheitsexperten ein, bevor Sie sich entscheiden.

Wer nicht warten mag, bis der Experte kommt, kann selbst schon tätig werden. Wer die folgenden 6 Punkte befolgt, hat schon viel für die Sicherheit seines Zuhauses getan:

1. Fenster schliessen

Der Einbruch via Fenster ist ein Klassiker. Mit einfachen Mitteln können Sie Ihre Fenster so präparieren, dass Sie einbruchsicher sind:

  • abschliessbare Fenstergriffe.
  • umlaufende Sicherheitsbeschläge (Pilzkopfzapfen).
  • ältere Fenster mit Stangenverschlüssen nachrüsten.
  • Fenstergitter im Mauerwerk verankern.
  • Lichtschachtgitter massiv verschrauben.
  • Fenster schliessen! Hier gilt insbesondere zu beachten: Ein gekipptes Fenster gilt als offenes Fenster – auch versicherungstechnisch. Im Schadensfall kann es also zu einer Reduktion der Versicherungsleistung kommen, wenn sich herausstellt, dass das Fenster gekippt war.

 2. Türe zu

Türen ohne Zusatzsicherungen lassen sich sehr leicht aufhebeln. Mittlerweile gibt es viele zertifizierte, einbruchhemmende Türen auf dem Markt. Sie alle verfügen über eine Mehrpunktverriegelung. Auch alte Türen können problemlos aufgerüstet werden. Wichtig für alle Türen:

  • Alle Schliessleisten müssen massiv verschraubt und verankert sein
  • Schliesszylinder mit Sicherheitslangschildern schützen.
  • Türspion: Es gibt ihn schon lange, und er hat zu Recht noch lange nicht Sie sehen sofort, wer vor der Tür steht. Und anders als eine Kamera hat ein Türspion auch nie einen technischen Aussetzer.

3. Wohin mit dem Schmuck?

Wenn immer möglich sollten Sie besonders wertvolle Gegenstände ausserhalb des Zuhauses in einem Bankschliessfach aufbewahren. Zum Beispiel den Erbschmuck der Grossmutter, den Sie ohnehin nie tragen, oder Ihre Goldvrenelisammlung. Für alles andere gilt: Ab in den Tresor.

Heute gibt es unzählige Tresortypen. Die wichtigsten Kriterien:

  • Der Tresor muss im massiven Mauerwerk verankert sein.
  • Schutzklasse des Tresors: Wählen Sie einen Tresor mit der Schutzklasse, die Ihrem Versicherungsschutz entspricht. Besprechen Sie das mit Ihrer Versicherung.

Für alle Dinge, die nicht in einen Tresor passen, wie z.B. eine teure Kunstskulptur: Beschaffen Sie sich eine auf Sie zugeschnittene Versicherung.

4. Wachsame Nachbarn als Einbrecherschutz

Bilden Sie gemeinsam mit Ihren Nachbarn ein Sicherheitsnetz. Dafür müssen Sie gar nichts Besonderes tun. Es reicht, wenn Sie und Ihre Nachbarn untereinander ein offenes und vertrauensvolles Verhältnis pflegen. Bitten Sie z.B. Ihre Nachbarn darum, bei Ihnen die Blumen zu giessen und den Briefkasten zu leeren, während Sie weg sind. Informieren Sie sich gegenseitig über Ferienabwesenheiten. Denn Nachbarn, die aufeinander sensibilisiert sind, haben automatisch ein wachsames Auge auf das Hab und Gut der andern.

5. Licht schützt

An der Beleuchtung können Einbrecher viele Ihrer Gewohnheiten ablesen: Wann Sie Zuhause sind, in welchen Räumen Sie sich wie lange aufhalten, der Zeitpunkt, an dem Sie schlafen gehen… Es ist deshalb wichtig, dass Sie die Beleuchtung auch als Instrument zum Schutz Ihres Eigenheims einsetzen. Hier einige Tipps:

  • Zeitschaltuhr: Wenn Ihr Haus während Ihren Ferien Abend für Abend dunkel bleibt, wirkt das auf Einbrecher wie eine Extraeinladung. Zeitschaltuhren beleuchten Ihr Haus so, als ob Sie Zuhause wären.
  • Bewegungsmelder: Stellen Sie rund ums Haus Bewegungsmelder auf, die eine Schockbeleuchtung auslösen, sobald man Ihr Grundstück betritt. Das kann gerade auch auf Späher sehr abschreckend wirken.

6. Alarmanlage

Die Alarmanlage ist ein klassisches Mittel zum Schutz vor Einbrechern. Damit eine Alarmanlage aber auch Ihren Zweck erfüllt, müssen folgende Punkte beachtet werden:

  • Keine Alarmanlage ohne Sicherheitskonzept: Ein Sicherheitskonzept sorgt u.a. dafür, dass kein Fehlalarm losgeht. Übrigens: Fehlalarme, bei denen die Polizei ausrückt, können ganz schön teuer werden!
  • Was soll passieren, wenn der Alarm losgeht und wohin soll der Alarm gemeldet werden? Diese beiden Fragen müssen Sie unbedingt klären, bevor die Alarmanlage installiert wird. Am besten berät Sie dabei ein Sicherheitsexperte.

Für welche Methoden Sie sich auch immer entscheiden: Machen Sie es richtig. Die beste Alarmanlage nützt nichts, wenn man Sie nicht einschaltet. Auch Türen und Fenster mit Sicherheitsverschluss sind wertlos, wenn man sie nicht schliesst.

Planen Sie in der Zeit nach der Umsetzung der gewünschten Massnahmen mehr Zeit ein,  bevor Sie das Haus verlassen. So lange, bis der Umgang mit den Schutzmechanismen Routine geworden ist.

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