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Die 7 Raumwunder - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Die sieben Raumwunder

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Die Tausend-Quadratmeter Villa mit Pool ist nicht jedem vergönnt. Aber auch in einer kleinen Wohnung lässt es sich schön leben. Unsere sieben Raumwunder verwandeln Sardinenbüchsen zwar nicht in Lofts, garantieren aber bewundernde Blicke und Wow-Effekte.

Raumwunder 1: Licht, Licht und nochmals Licht

Kein anderes Mittel ist so effektvoll einsetzbar wie Licht. Indirektes Licht heisst das Zauberwort. Was ist damit gemeint? Indirektes Licht beleuchtet nicht einen ganzen Raum, sondern strahlt nur punktuell Licht aus. Etwa eine Tischleuchte auf dem Sideboard oder Kerzen auf dem Sofatisch. Der Clou daran: Mehrere kleine Lichtquellen lassen den Raum grösser wirken. Und das Beste: Schöne Tischleuchten und Kerzen gibt es für wenig Geld und in grosser Auswahl.

Mit indirekter Beleuchtung lässt sich auch die Raumatmosphäre beeinflussen. Je nachdem wie viele der Lichtquellen man aktiviert, erzeugt man romantische Stimmung oder Party-Atmosphäre.

Jeder Raum kann mit indirekter Beleuchtung optisch vergrössert werden. Besonders raffiniert sind z.B. Möbel mit integrierten Lichtelementen wie z.B. ein offener Garderobenschrank mit LED-Leiste. Auch Lichtspiegel können schöne Akzente setzen, oder zurückhaltend eingesetzte Wandleuchten.

Eine Stehleuchte sollte man nur kaufen, wenn genügend Platz vorhanden ist. Eigeklemmt zwischen TV-Möbel und Vitrine kommt ihr Licht kaum zur Geltung.

Tipp: Indirekter Beleuchtung mit Mass einsetzen, auf warmes Licht und eine filigrane Optik der Leuchten achten.

Raumwunder 2: Weniger Möbel, mehr Raum

Ja, der weisse Beistelltisch wäre hübsch und der 70er-Jahre Ohrensessel aus der Brockenstube wäre tatsächlich ein Hingucker. Leider nur wäre. Denn ausgefallene Einzelstücke brauchen Raum, damit sie zur Geltung kommen können. Sonst wirken sie fehl am Platz, konkurrieren sich gegenseitig und die Wohnung wirkt schnell überladen.

Grundregel bei kleinen Wohnungen: Jedes unnötige Möbelstück aus der Wohnung verbannen. Hand aufs Herz: Wann haben Sie sich zuletzt in den Ohrensessel gesetzt? Eben.

Damit die Entmöbelung funktioniert, muss eine wichtige Tatsache vorher erfüllt sein: Die Wohnung muss frei von unnötigem Ballast sein.

Beispiel:

Hinter der Tür befindet sich eine Kommode. Sie verstaubt in regelmässigen Abständen und eigentlich weiss niemand so genau, was sich darin befindet. Wirft man einen Blick ins Innenleben der Kommode, findet man gesammelten, nicht zuordnungsbaren Kleinkram wie etwa Glasmurmeln aus der Primarschulzeit, ein defektes Handy-Akkulade-Gerät oder ein Set Jass-Karten ohne Herzdame. Kurz: Müll. Das heisst: Müll beseitigen, dann Kommode beseitigen, 0.8 m² Freifläche gewinnen.

Tipp: Nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor. Lieber nur ein Zimmer pro Woche oder Monat entrümpeln, dafür gründlich.

Raumwunder 3: Vorhang auf!

Türen in Durchgangszonen sind bei kleinen Grundrissen vor allem eines: Im weg. Denn meist stehen die Türen sowieso offen. Ein Vorhang kann hier eine schöne und edle Alternative sein. Stoffe gibt es von blickdicht bis transparent und in allen Farben.

Raumwunder 4: Hohlräume stopfen

Nutzen Sie versteckte Räume. Unter dem Bett, hinter der Tür oder auf dem Schrank. Es gibt viele praktische Utensilien, mit denen man Hohlräume, die sonst nur verstauben, clever nutzen kann. Z.B. Bettkästen, Schranktür-Regale und Ordnungsboxen.

Raumwunder 5: Hängen statt stellen

Mit Hängeregalen, z.B. an Türenrahmen oder Fensterbrettern befestigt, schafft man schnell flexible Stauräume. Ein an der Decke befestigter Hänge-Korb kann z.B. in der Küche zu einem effektvollen Hingucker werden: Von der Decke hängender Basilikum sieht nicht nur hübsch aus, er ist beim Kochen auch zum Greifen nah.

Raumwunder 6: Schaffen Sie Durchblick

Vergrössern Sie kleine Badezimmer mit einem simplen Trick: Transparente Duschvorhänge oder Duschkabinen mit Klarglas lassen kleine Nasszellen grösser wirken.

Raumwunder 7: Bekennen Sie Farbe!

Das Zimmer ist klein. Das ist zwar Tatsache, muss aber nicht als erstes auffallen. Suchen Sie sich eine Wand aus, die Sie hervorheben möchten und streichen Sie sie in einer passenden Farbe. Stimmen Sie die Wandfarbe auf die restlichen im Zimmer vorhandenen Farben ab. Beziehen Sie sich auf Ausstattungsteile, die nicht so schnell ändern. Z.B. Vorhänge oder Bilder.

Extra-Tipp für Haushalte mit kleinen Kindern

Das Spielzeug ist längst nicht mehr nur im Kinderzimmer, sondern hat sich in der ganzen Wohnung verteilt. Was tun? Im Müll entsorgen, während die Kleinen schlafen? Barbie, Bagger und Co müssen nicht gleich im Abfall landen. Keller oder Estrich tun es auch: Sammeln Sie in einem günstigen Moment (z.B. wenn das Kind im Kindergarten ist) alle Spielsachen ein, mit denen es schon länger nicht mehr gespielt hat. Verstauen sie die Sachen ausserhalb der Wohnung. Tauschen Sie die in der Wohnung vorhandenen Spielsachen immer wieder stückweise gegen die verstauten Spielsachen aus.

So haben Sie weniger Spielzeug in der Wohnung und das Kind freut sich wieder über das Holzpferdchen, das es schon fast vergessen hat.

Wer gern kreativ ist und ein Händchen für Farben und Formen hat, kann auch aus einer kleinen Wohnung viel herausholen. Ausprobieren lohnt sich!

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