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Pool - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Der Traum vom eigenen Pool

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Mit dem Refrain «36 Grad und es wird noch heisser» besang die Band 2raumwohnung den Sommer – und wartete dabei mit einem ausgezeichneten Vorschlag auf: «Komm lass uns baden gehn». Das klingt nach einem exzellenten Plan, hat aber den Haken, dass ihn auch andere Hitzeleidende in die Tat umsetzen. Und so ist es schnell geschehen, dass die völlig überfüllte Badi plötzlich ihren Reiz verliert. Da wäre ein eigener Pool doch eine äusserst verlockende Alternative, nicht wahr?

Von simpel bis aufwändig

Wer den Sprung ins kühle Nass im eigenen Garten anstrebt, hat dafür diverse Möglichkeiten: Diese reichen vom einfachen Aufstellpool bis zum aufwändig gemauerten Schwimmbecken. Wichtig ist, zuerst beim Bauamt der Gemeinde nachzufragen, ob für Ihren Pool eine Baugenehmigung nötig ist. Sobald dies geklärt ist, stellt sich die Frage, welche Art von Pool es denn sein soll, da sich diese hinsichtlich Aufwand, Pflege und Preis stark unterscheiden.

Der Quick-up-Pool

Wie der Name schon verrät, ist der Quick-up-Pool schnell aufgestellt: Da er nicht in der Erde versenkt werden muss, sondern auf jeder ebenen Fläche aufgebaut werden kann, dauert die Installation laut Hersteller lediglich etwa eine Stunde. Er ist so konzipiert, dass er sich durch den Wasserdruck, der auf die bewegliche Aussenhülle mit dem aufblasbaren Rand am oberen Ende wirkt, selbst stabilisiert. Ein weiterer Pluspunkt ist der Preis: Quick-up-Pools sind (je nach Grösse) für unter 100.00 CHF erhältlich. Nachteilig wirkt sich jedoch der Winter aus: In den kalten Monaten sollte er zur Schonung abgebaut und drinnen gelagert werden.

Der Steel Frame Pool

Der Steel Frame Pool ist vom Prinzip her ähnlich wie der Quick-up. Auch für ihn ist kein Loch im Boden nötig. Allerdings verfügt er über eine Aussenhülle aus einer Stahlkonstruktion, die ihm mehr Stabilität verleiht. Die Montage ist zwar schnell erledigt und verlangt keine besonderen Fertigkeiten, aber der Preis steigt dadurch: Die Kosten für die Anschaffung eines Steel Frame Pools bewegen sich als Daumenregel zwischen 500.00 CHF und 1'000.00 CHF. Wie der Quick-up ist auch er nicht wintertauglich und sollte deswegen abgebaut werden, sobald die heissen Tage vorbei sind.

Die Glasfaserkonstruktion

Jetzt geht’s ans Eingemachte: Die Glasfaserkonstruktion. Sie sind in vielen Formen und Grössen erhältlich und stehen wie kaum etwas anderes bei sich zu Hause für Luxus. Wer sich einen solchen Pool zulegen will, muss sich seiner Sache aber sicher sein – er ist nämlich auf Dauer angelegt. Im Gegensatz zu den Aufstellpools wird dieser nämlich fix im Garten eingebaut. Dafür ist zuallererst ein Aushub nötig. Wer sich dies nicht selbst zutraut, ist gut beraten, hierfür eine entsprechende Firma zu beauftragen: Neben dem exakten Aushub müssen auch die Zu- und Abläufe sowie die Rohrleitungen passend zueinander installiert werden. Danach wird die vorgefertigte Konstruktion mit Hilfe eines Krans in das Erdloch gehoben. Die Vorteile der Glasfaserkonstruktion liegen auf der Hand: Sie lässt schon rein optisch ein grösseres Feriengefühl aufkommen und überzeugt durch ihre Stabilität, wodurch sie auch winterfest ist. Ebenso klar ist aber, dass dies auch seinen Preis hat: Die Kosten für Glasfaserpools belaufen sich schnell auf mehrere Tausend Franken, wobe die etwaigen Aufwendungen für die Installation durch eine Firma noch hinzugerechnet werden müssen.

Der Betonpool

Das Nonplusultra der Pools ist die Betonkonstruktion. Sie bietet maximale Freiheiten bezüglich Grösse, Form und Design, da sie nicht als vorgefertigte Konstruktion eingebaut, sondern spezifisch auf die Wunschmasse des Kunden angefertigt wird. Das ist zwar aufwändiger, dafür auch langlebiger: Ein Betonpool hält sich Jahrzehnte lang. Wie bei der Glasfaserkonstruktion muss hierfür zuerst ein entsprechendes Erdloch ausgehoben werden. Danach wird’s aber deutlich komplizierter, da keine vorgefertigte Konstruktion eingelassen werden kann: Die Verschalung aus Polypropylen mit armierten Beton erfordert die Installation durch Handarbeit, was ein extrem hohes Mass an Genauigkeit verlangt. Wer nicht selbst professionell mit Mauerarbeiten oder ähnlichen Tätigkeiten in Berührung kommt, sollte diese Arbeit also Profis überlassen. Dieser Aufwand spiegelt sich auch im Preis wider: Mehrere Zehntausend Franken sind für einen Betonpool zu kalkulieren, wobei es natürlich je nach Kundenwunsch nach oben kaum eine Grenze gibt.

Die Frage nach der Finanzierung

Wem für die Verwirklichung des Traums vom eigenen Pool das nötige Kleingeld fehlt, kann sich an seine Bank wenden: Je nach dem berücksichtigt diese den Bau des Pools als Wertvermehrung der Immobilie und gewährt eine Erhöhung der Hypothek – selbstverständlich unter der Voraussetzung, dass die Tragbarkeit nach wie vor gegeben ist. Doch auch dann muss stets im Hinterkopf behalten werden, dass es nicht bei den Anschaffungskosten bleibt: Die Pflege und Instandhaltung eines Pools erfordern ebenfalls regelmässige Aufwendungen, die in die Kalkulation miteinbezogen werden müssen. Ansonsten sorgt das kühle Nass schnell für heisse Köpfe.

Die Ausgaben für einen Pool müssen Sie als Luxus und nicht als Investition anschauen. Im Falle eines Wiederverkaufes hat ein Pool maximal einen marginalen Effekt auf den Marktwert Ihrer Immobilie, da Luxusgüter sehr individuelle Bedürfnisse sind und nicht von der grossen Mehrheit nachgefragt werden.

Erfahren Sie mehr!

Sie wollen mehr über die Möglichkeiten eines eigenen Pools erfahren oder interessieren sich allgemein für den Kauf/Verkauf einer Immobilie? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren: Das Beraterteam von Hypoguide steht Ihnen in sämtlichen Belangen rund um das Thema Liegenschaftsfinanzierung kompetent und unabhängig zur Verfügung.

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