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Tiny House - Hypotheken-Ratgeber | Hypoguide AG

Das «Tiny House»: Kleines Haus, kleine Hypothek

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Die Immobilienpreise hierzulande steigen stetig und lassen den Traum vom Eigenheim für viele in weite Ferne rücken. Wer auf die eigenen vier Wände trotzdem nicht verzichten will, sollte sich ein «Tiny House» näher ansehen.

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Eigenheim dank einem Tiny House

Back to the Roots – zurück zum Ursprung. Was sich schon manche Band nach dem Release eines erfolglosen experimentellen Albums oder ein Fussballer nach einem Engagement im Ausland überlegt hat, lässt sich auch auf das Bedürfnis nach Eigenheim übertragen. Denn viele hegen den Wunsch, ihre Bleibe nach den eigenen Vorstellungen ausgestalten zu können – werden aber vom Hypothekenrechner zurückgepfiffen: Der Kaufpreis ist zu hoch, die Eigenmittel sind zu knapp oder die Tragbarkeit der Hypothek ist nicht gegeben. Es kann – den aktuell noch immer tiefen Hypothekarzinsen zum Trotz – viele Gründe geben, warum der Erwerb des Traumhauses nicht zustande kommt. Eventuell ein Zeitpunkt, in Sachen Wohnsituation gedanklich back to the Roots zu gehen. Das bedeutet natürlich nicht gleich, wie Tom Hanks in «Cast Away» auf einer einsamen Insel in einer Bambushütte zu leben; das wäre vielen dann doch etwas zu ursprünglich. Aber der eigentliche Ursprung des Gedankens war es, in den eigenen vier Wänden zu hausen. Dafür braucht es nicht immer einen Palast. Vielleicht tuts auch eine simplere, aber bezahlbare Alternative: Das «Tiny House».

Klein, aber fein

Ein Tiny House ist, wie der Name schon verrät, ein winziges Haus. Wer jetzt aber an die Ausmasse und den Komfort einer Hundehütte denkt, liegt falsch: Ein Tiny House – unabhängig davon, ob es auf Rädern oder fest auf dem Boden steht – ist mit allem ausgestattet, was ein Eigenheimbesitzer braucht. Zwar ist die gesamte Einrichtung räumlich sehr eingeschränkt; dafür äusserst erschwinglich. Das erkennen auch immer mehr Interessenten in der Schweiz, weswegen es inzwischen für den ursprünglich aus den USA kommenden Trend auch hierzulande einen Markt gibt. So sind auf der Website Tiny VeRo Swiss diverse Tiny Houses zum Verkauf angeboten. Ein Beispiel: Das «Tiny Adam» mit 20m² Wohnfläche verfügt über ein Wohn-/Esszimmer, Küche mit Keramikkochfeld/Kühlschrank sowie einem Badezimmer mit Dusche, Lavabo und chemischer Toilette. Das Doppelbett befindet sich im Obergeschoss. Ausserdem ist das Tiny Adam mit LED-Lampen, Steckdosen und einer Holzofenheizung ausgestattet. Und das Beste kommt zum Schluss: Das Mini-Haus ist für 48'900 CHF zu haben. Verglichen mit einem konventionellen Haus ist das ein echtes Schnäppchen. Wichtig ist dabei, dass sich dieser Preis ohne Grundstück versteht. Wer in seinem Tiny House auf eigenem Grund und Boden leben möchte, muss zusätzlich ein Grundstück erwerben. Und da gibt es bei der Finanzierung ein paar Dinge zu beachten.

Ihre Definition steht der Hypothek im Weg

Tiny Houses sind oft auf einem Anhänger montiert und somit mobil. Das hat Folgen für die Finanzierung mittels Hypothek: Laut Definition besteht eine Immobilie aus einem Grundstück und dem sich darauf befindlichen Haus, das, wie der Name schon verrät, immobil ist. Das trifft aber auf ein Tiny House mit Rädern nicht zu, da es jederzeit an einen anderen Ort bewegt werden kann. Somit ist die Finanzierung mittels Hypothek nur für das Grundstück, nicht aber für das mobile Haus möglich.

Eine Grauzone stellt das Tiny House ohne Räder dar: Dieses ist zwar nicht so mobil wie eines mit Rädern und kann demnach nicht einfach von jetzt auf gleich wegbewegt werden. Mit einem richtigen Fundament am Boden fixiert ist es aber auch nicht. Hier bleibt nur, die Hypothekenanbieter mit dem konkreten Projekt anzufragen, ob sie neben dem Grundstück auch das Tiny House mitfinanzieren – und welche Finanzierungsform überhaupt in Frage käme.

Hypotheken mit Mindestlimit

Aufgrund der tiefen Hypothekarzinsen ist die Festhypothek zurzeit das beliebteste Finanzierungsmodell. Diese ist bei den meisten Banken aber mit einem Mindestlimit von 100'000 CHF versehen. Eine der wenigen Ausnahmen ist die Basler Kantonalbank: Sie vergibt eine Festhypothek bereits ab 50'000 CHF. Bei anderen Geldinstituten wie der Migros Bank, PostFinance oder Credit Suisse ist sie jedoch erst ab 100'000 CHF zu haben, womit sie, je nach Grundstückpreis- und Grösse, für ein Tiny-House-Projekt nicht in Frage kommt. Abhilfe schafft hier aber die Variable Hypothek: Sie ist zwar etwas teurer als die Festhypothek, wird jedoch von den meisten Kreditgebern ohne Mindestbetrag gewährt.

Grundsätzlich für alle geeignet

Tiny Houses sind in der Schweiz meist Urlaubsunterkünfte und selten als Primärwohnsitz genutzt. Wer aber nicht allzu viel Platz braucht und sich trotzdem zu den Eigenheimbesitzern zählen will, findet in einem Tiny House eine preiswerte Alternative zum üblichen Immobilienangebot. Das maison miniature ist zwar in erster Linie für Alleinstehende oder Paare geeignet; aber auch Familien können mit diesem Konzept glücklich werden. So bietet sich etwa die Möglichkeit, ein Tiny House für die Eltern und eines nebenan für die Kinder zu erwerben.

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Sie haben weitere Fragen zu Ihrer Hypothek oder interessieren sich allgemein für den Kauf/Verkauf einer Immobilie? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren: Das Beraterteam von Hypoguide steht Ihnen in sämtlichen Belangen rund um das Thema Liegenschaftsfinanzierung kompetent und unabhängig zur Verfügung.

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