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Vorteile von Wohneigentum

Unverhältnismässig hohe Mieten und tiefe Hypothekarzinsen haben in der Schweiz einen Immobilienboom ausgelöst. Der Ansturm auf Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser ist durchaus nachvollziehbar; denn Besitzer von Wohneigentum profitieren von vielen Vorteilen.

Überteuerte Mietzinsen umgehen

Günstige Mietwohnungen sind rar. Je nach Standort haben sich die Mietpreise für vergleichbare Wohnungen in den vergangenen 25 Jahren mehr als verdoppelt. Die Löhne haben nur einen Bruchteil dieser Entwicklung mitgemacht. Somit sind die Ausgaben für die Miete überproportional angestiegen. Insbesondere Junge und Haushalte mit kleinem Einkommen müssen einen grossen Teil ihres monatlichen Budgets für den Mietzins aufwenden. Wer langfristig weniger fürs Wohnen ausgeben möchte, muss Wohneigentum erwerben.

Von rekordtiefen Zinsen profitieren

Die Hypothekarzinssätze befinden sich auf einem Rekordtief. Während man früher für eine langjährige Festhypothek sechs bis sieben Prozent bezahlen musste, bekommt man heute Festhypotheken unter 1 Prozent. Der Grund: Nach der Finanzkrise 2008 sind die Zinsen weltweit stark gefallen. Durch den expansiven Kurs der Notenbanken sind die Zinssätze auch in den Folgejahren stetig gesunken.

Beispiel:
Rudolf Wenger, 65-jährig, hat vor 25 Jahren für den Kauf seines Hauses eine Hypothek in der Höhe von CHF 400'000.- zu 6 % aufgenommen. Seine Ausgaben beliefen sich damals auf jährlich CHF 24'000.- Inzwischen bezahlt er für dieselbe Hypothek lediglich noch CHF 4000.- pro Jahr und spart jährlich CHF 20‘000.-. Dank dieser Ersparnis steht ihm genügend Geld für seine neue Leidenschaft, das Segeln, zur Verfügung.

Steuervorteile dank Wohneigentum

Die Schuldzinsen sind zu 100 Prozent vom steuerbaren Einkommen abziehbar. Im Gegenzug wird der Eigenmietwert der Immobilie zum Einkommen hinzugerechnet. Dieser beträgt ca. 60 Prozent einer marktüblichen Miete für die entsprechende Immobilie. Vom steuerbaren Vermögen ist die Hypothekarschuld abziehbar. Der Steuerwert der Liegenschaft wird dazugerechnet, liegt jedoch weit unter dem Marktpreis.

Des Weiteren können werterhaltende Investitionen in die Liegenschaft ebenfalls vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Durch eine geschickte Rennovationsplanung reduziert man den Steueraufwand erheblich. Indirekte Amortisationen mit der 3. Säule ermöglichen weitere Steueroptimierungen.

Wohneigentum als Geldanlage

Für den Erwerb eines Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung muss viel Erspartes investiert werden. Ein hoher Anteil des Vermögens steckt somit in der Immobilie und ist abhängig von deren Wertentwicklung. In jüngster Vergangenheit hat sich das durch die steigenden Preise am Immobilienmarkt stets ausbezahlt. Natürlich besteht auch das Risiko eines Wertverlustes. Trotzdem gelten Immobilien in der Schweiz als wertbeständig. Im Vergleich mit Aktien oder anderen Wertpapieren stellt ein Haus eine sichere Anlage dar. Im Gegensatz zum Kontoguthaben ist man zudem vor einer starken Inflation geschützt.

Beispiel:
Unser Rentner Rudolf Wenger hat sein Haus ursprünglich für CHF 600'000.- erworben. Im Alter von 75 Jahren entschliesst er sich, die Liegenschaft zu verkaufen und in eine Alterswohnung einzuziehen. Obwohl er in den vergangen 10 Jahren keine Rennovationen mehr getätigt hat, kann er das Haus für CHF 750'000.- verkaufen. Die CHF 150'000.- Gewinn (exkl. Steuerabzügen) sind für ihn ein willkommener Beitrag an mögliche künftige Pflege- und Krankheitskosten.

Wohneigentum als Vorsorge

Wer im Alter von 30 bis 40 Jahren ein Haus erwirbt und dazu eine Hypothek aufnimmt, kann diese bis zur Rente zu einem grossen Teil abzahlen. Zwar hat man als Rentner ein deutlich tieferes Einkommen, gleicht dies aber durch tiefere Fixkosten für die Hypothek aus. Wem das Haus mit Garten und Treppe im Alter zu umständlich wird, und deswegen lieber in eine Wohnung umziehen möchte, erhält aus dem Verkauf eine solide finanzielle Basis für den letzten Lebensabschnitt.

Flexibilität dank hoher Sicherheit

Wer einmal eine Hypothek aufgenommen hat, ist für unvorhergesehene Ereignisse – z.B. ein neues Auto oder hohe Krankheitskosten – besser gewappnet. Zur Überbrückung der Notlage kann man bei der Bank eine Erhöhung des Kredites beantragen. Ob man diesen bewilligt bekommt, ist wie bei der Kreditaufnahme von Belehnung und Tragbarkeit abhängig.

Die eigenen vier Wände

Wohneigentum bietet nicht nur finanzielle Vorteile: Man besitzt etwas Eigenes und kann damit machen, was man möchte: Die Wände farbig streichen, den Garten gestalten, eine neue Küche anschaffen und vieles mehr. Besonders für Familien mit kleinen Kindern bietet ein Haus mit Garten gegenüber einer Mietwohnung viele Vorteile.

Wohneigentum – es lohnt sich

Der Erwerb von Wohneigentum bietet diverse Vorteile und Chancen. Grundvoraussetzungen sind genügend Kapital und ein solides Einkommen. Wer diese Bedingungen erfüllt, profitiert aktuell von einer Win-Win-Situation. Hohe Mieten, tiefe Zinsen – zwei gute Gründe, die fürs Wohneigentum sprechen.

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