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Ferienhaus oder Ferienwohnung – was kostet das?

Ein kleines Chalet im Wallis oder eine rustikale Ferienwohnung in Arosa – wäre das nicht traumhaft? Doch wie finanziert man eine Ferienwohnung und auf welche Besonderheiten muss man achten? Nachfolgende Ratschläge und Tipps geben Ihnen Auskunft.

Der Preis ist heiss

Setzten Sie sich zuerst damit auseinander, was das Feriendomizil kosten darf. Ferienliegenschaften in den typischen Touristenregionen in der Schweiz sind in den vergangenen zehn Jahren deutlich teurer geworden. Siebenstellige Beträge für eine einfache 3,5 -Zimmerwohnung sind keine Seltenheit.

Mehr Eigenmittel als beim Wohneigentum

Wer ein passendes Objekt gefunden hat und sich mit dem Verkäufer einig ist, muss wissen: Banken finanzieren Ferienliegenschaften zu deutlich strengeren Konditionen als es beim Wohneigentum der Fall ist. So verlangen die meisten Finanzinstitute vom Kreditnehmer 40% Eigenmittel für den Kauf einer Ferienliegenschaft.

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Ebenfalls muss sich der Käufer bewusst sein, dass für den Erwerb eines Feriendomizils keine Vorsorgegelder eingesetzt werden dürfen. Pensionskassengelder oder angesparte Mittel in der Säule 3a stehen nicht zur Verfügung.

Die Amortisationsraten für Ferienliegenschaften sind zudem oft höher als bei gewöhnlichem Wohneigentum. Oft verlangen Banken und Versicherungen 1.5% bis 2% vom Verkehrswert als jährliche Amortisationen.

Höhere Hypothekarzinsen

Auch bei den Hypothekarzinsen greift man für die Ferienwohnung tiefer in die Tasche als für Wohneigentum: Oft sind die Zinsen 0.50% oder gar 1% höher als beim selbstbewohntem Wohneigentum. Wer eine Ferienliegenschaft erwerben möchte, sollte diese zusätzlichen Kosten in der jährlichen Kostenaufstellung berücksichtigen.

Neben- und Unterhaltskosten

Hat man die Ferienliegenschaft erst einmal gekauft und eingerichtet, kommen bald weitere Kosten auf einen zu: Wie bei der Eigentumswohnung oder dem Einfamilienhaus fallen jährliche Neben- und Unterhaltskosten an. Besteht für die Ferienwohnung zudem ein Erneuerungsfonds der Stockwerkeigentümergemeinschaft, so sollte man auch diese jährlich anfallenden Kosten budgetieren.

Liegenschaftssteuer

Wer eine Liegenschaft ausserhalb seines Wohnsitzes erwirbt, muss diese im jeweiligen Kanton, in welchem sie sich befindet, versteuern. Klären Sie vor dem Kauf des Feriendomizils ab, mit welchem Steueraufwand für die Ferienwohnung Sie in Zukunft rechnen müssen. Holen Sie dazu Auskunft bei Ihrem Treuhänder oder Ihrer Hausbank ein oder fragen Sie direkt bei der entsprechenden Wohngemeinde nach.

Fazit:

Planen Sie ein Feriendomizil zu kaufen, sollten Sie die Kosten dem Nutzen gegenüberstellen. Neben den Kosten für die gebundenen Eigenmittel, den jährlichen Amortisationen und den Unterhalts- und Nebenkosten sollten Sie auch die Grundstücksteuern und die höheren Zinsen für die Hypothek berücksichtigen. Nur können Sie entscheiden, ob sich der Kauf einer Ferienliegenschaft für Sie rechnet, oder ob Sie doch lieber ein Objekt mietet.

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