Für Ihre Hypothek
Service Line 0800 151 151

Die variable Hypothek – ein Auslaufmodell?

Variable Hypotheken waren bei Hauseigentümern lange Zeit beliebt. Mit der langanhaltenden Tiefzinsphase hat sich das verändert: Fest- und Libor-Hypotheken bieten den Hypothekarnehmern die attraktiveren Konditionen als variable Hypotheken. Denn mit einem aktuellen Zinssatz von rund 2.5% sind variable Hypotheken im Vergleich zu anderen Modellen teuer. Wer sich dennoch für eine variable Hypothek interessiert, sollte weiterlesen.

Zinsanpassungen und keine feste Laufzeit

Bei der variablen Hypothek ist der Hypothekarzinssatz veränderbar, sprich variabel. Es gibt keine feste Laufzeit und die Kündigungsfrist erstreckt sich von 3 bis 6 Monaten. Doch wie kommt der variable Hypothekarzins zustande? Die Bank legt den Zinssatz nach freiem Ermessen fest. Sie orientiert sich dabei am allgemeinen Zinsniveau und an den Angeboten anderer Finanzinstitute. Ist der Markt in Bewegung, kann es vorkommen, dass die Bank den variablen Hypothekarzinssatz 2 bis 3 Mal pro Jahr anpasst. Es ist aber auch möglich, dass es innerhalb eines Jahres nie zu Zinsanpassungen kommt. Zum Beispiel wenn sich die Zinsen kaum bewegen oder bereits sehr tief sind.

Das grösste Risiko bei der variablen Hypothek liegt in der Zinsänderung, die früher oder später stattfinden wird. Bevor man eine variable Hypothek abschliesst, sollte man genau überprüfen, ob man das Risiko tragen kann und will. Zwar profitiert man bei fallenden Zinsen von sinkenden Hypothekarzinsen. Steigen die Zinsen jedoch an, wird die Hypothek jedoch teurer.

So funktioniert die variable Hypothek

Vorteile variable Hypothek

  • Bietet Flexibilität für allfällige Rückzahlungen

  • Wechsel in andere Finanzierungsmodelle jederzeit möglich

  • Wird bei fallenden Zinsen ans Zinsniveau angepasst

  • Auch für Hypotheken mit einem Betrag unter CHF 100‘000 möglich

  • Kurze Kündigungsfrist von 3 bis 6 Monaten bei Bankwechsel

Nachteile variable Hypothek

  • Zinsänderungsrisiko: steigende Zinsen = steigender Hypothekarzins

  • In Tiefzinsumfeld im Vergleich zu anderen Hypothekarmodellen eher teuer

  • Willkürliche Zinsanpassungen durch die Bank

Die variable Hypothek hat die besten Zeiten vorerst hinter sich und ist von der Libor-Hypothek (Geldmarkthypothek) weitgehend abgelöst worden. Nach wie vor eignen sich variable Hypotheken jedoch zur kurzfristigen Überbrückung einer Finanzierung oder für Kleinsthypotheken mit Beträgen von unter CHF 100‘000.

Sie möchten mehr erfahren über Hypotheken? Lesen Sie unsere verschiedenen Beiträge zum Thema Hypotheken oder testen Sie unseren Hypothekenrechner.

Gerne beraten wir Sie auch am Telefon: 0800 151 151.

Jetzt Angebote erhalten