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Libor-Hypothek – günstig und flexibel finanzieren

"Libor" stammt aus dem Englischen und steht für London Interbank Offered Rate. Libor ist der Zinssatz, den Banken untereinander verlangen, wenn sie sich kurzfristig Geld ausleihen. Die Angebote reichen von 30 Tagen bis zu 12 Monaten.

Libor-Zinssatz + Marge = Hypothekarzins

Bei einer Libor-Hypothek verwendet die Bank den jeweils aktuellen Libor-Zinssatz als Basis. Hinzu kommt eine Marge, welche die Bank definiert.

Beispiel:
Bei einer Marge von 1.00% und einem Libor-Satz von 0.40% beträgt der Hypothekarzins 1.40%.

Stabile Marge, flexibler Libor

Während sich die Marge nicht verändert, ändert sich der Libor-Satz täglich. Das bedeutet aber nicht, dass dem Kreditnehmer bei einer Libor-Hypothek täglich ein neuer Hypothekarzins berechnet wird. Wer eine Libor-Hypothek auf 3 Monate abschliesst, bei dem wird der Hypothekarzins quartalsweise angepasst.

Anderer Name, gleiche Funktion

Die Libor-Hypothek nennt man auch Geldmarkt-Hypothek oder Flex-Rollover-Hypothek.

Hinter allen drei Bezeichnungen steckt dieselbe Funktionsweise:

Wer eine Geldmarkhypothek wünscht, muss einen Rahmenvertrag unterzeichnen. Dieser hat bei den meisten Finanzinstituten eine Laufzeit von 3 oder 5 Jahren. Während dieser Zeit kann der Kreditnehmer seine Libor-Hypothek in eine Festhypothek umwandeln. Vorausgesetzt er bleibt beim gleichen Anbieter. Ein Bankwechsel während der Grundlaufzeit des Rahmenvertrages ist nicht möglich – ausser man greift tief in die Tasche und bezahlt eine Vorfälligkeitsentschädigung.

Funktionsschema Libor-Hypothek

Vor-und Nachteile von Libor-Hypotheken:

Vorteile

  • Hohe Flexibilität für Hypothekarnehmer
  • Kreditnehmer profitiert umgehend von fallenden Zinsen
  • Amortisationen sind während der Laufzeit möglich
  • Gesamtkosten für Hypothek können in Kombination mit einer Festhypothek gesenkt werden
  • Absicherungsmöglichkeit gegeben durch Vereinbarung einer Zinsdachs
  • Transparente Zusammensetzung des Zinssatzes

Nachteile

  • Bindung durch Rahmenvertrag
  • Bei steigenden Zinsen steigt die Zinsbelastung für den Hypothekarnehmer unmittelbar an
  • Keine Budgetierung für Hypothekarzinsen möglich
  • Beobachtung Zinsentwicklung notwendig, wenn man negative Überraschungen vermeiden möchte
  • Die mit der Bank vereinbarte Marge kann von dieser angepasst werden, wenn sich die Rahmenbedingungen stark verändern

Libor-Hypotheken waren während der Tiefzinsphase der letzten Jahre attraktiver als Fest- oder variable Hypotheken. Hypothekarnehmer profitierten von einem Zinssatz von 1% und weniger. Aber Vorsicht: Steigen die Zinsen, steigt auch der Hypothekarzins.

Libor-Hypotheken eignen daher sich für Personen, die Risiken eingehen können und wollen.

Ganz egal, ob Sie sich für eine „sichere“ Festhypothek entscheiden oder die „flexible“ Libor-Hypothek bevorzugen: Ein Vergleich von verschiedenen Angeboten lohnt sich immer. Dank eines Vergleichs können Sie über die Jahre zehntausende von Franken einsparen.

Der Hypothekenvergleich von Hypoguide zeigt Ihnen die verschiedenen Finanzierungsangebote transparent und übersichtlich auf. Testen Sie dazu unseren Hypothekenrechner oder fordern Sie telefonisch Angebote ein.

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