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Neuhypothek – das beste Finanzierungsangebot finden Sie bei uns

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Neuhypothek: Was ist bei der Erstfinanzierung einer Immobilie zu beachten?

Der Weg zur eigenen Immobilie ist nicht nur ein Schritt von enormer finanzieller Tragweite, sondern auch eine langfristige Entscheidung. Nicht selten binden sich Bauherren und Hausbauer über Jahrzehnte mit sechsstelligen Summen an die kreditgebenden Banken. Im Zusammenhang mit dem Abschluss einer Neuhypothek gilt es daher, einige Punkte zu berücksichtigen und die Erstfinanzierung der Immobilie gründlich zu planen. Welches Hypothekarmodell oder welcher Hypothekaranbieter im konkreten Einzelfall geeignet ist, hängt unter anderem vom Kaufpreis der Liegenschaft, dem zur Verfügung stehenden Eigenkapital und der finanziellen Situation des Kreditnehmers ab.

Neuhypothek sollte auch Kaufnebenkosten abdecken

Die finanzielle Obergrenze für den Kauf einer Immobilie wird durch die Summe aus maximalmöglichem Kreditbetrag und den vorhandenen Eigenmitteln festgelegt. Allerdings sollten Sie hierbei in jedem Fall auch die Kaufnebenkosten einkalkulieren. Da beim Erwerb einer Immobilie neben dem reinen Kaufpreis eine Reihe von Nebenkosten anfallen, kann der tatsächliche finanzielle Aufwand dadurch höher ausfallen als geplant. Bei der Kalkulation des Kaufpreises sollten daher auch Kaufnebenkosten für das Notariat, den Grundbucheintrag und für allfällige Steuern berücksichtigt werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Liegenschafskauf zu einer Überschuldung führt und die anfallenden Kosten von Ihnen nicht beglichen werden können. Vor der Kauf- oder Bauentscheidung ist es zudem wichtig ein Finanzierungskonzept zu erstellen, welches sowohl die aktuelle finanzielle Situation als auch unterschiedliche Zukunftsszenarien mit einbezieht.

Wie hoch sollten Eigenkapital und die monatlichen Raten bemessen sein?

Bei der Finanzierung einer Immobilie durch eine Neuhypothek ist das vorhandene Eigenkapital ein zentrales Kriterium. Denn die Höhe des Eigenkapitals entscheidet massgeblich über die Höhe der angebotenen Hypothekarzinsen und die Dauer der zu leistenden jährlichen Amortisationen. Experten empfehlen, mindestens 20 Prozent des gesamten Kreditbetrags als Eigenmittel in die Finanzierung einzubringen. Darüber hinaus sollten Immobilieninteressierte den Spielraum für die Rückzahlung der Hypothek genau kalkulieren. Wie viel monatlich bzw. jährlich für die Tilgung der Hypothek zur Verfügung steht, können Sie mit einer Haushaltsrechnung ermitteln, bei der sämtliche Ausgaben und Einnahmen erfasst werden. Die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben ergibt den Betrag, der für die jährliche Amortisation der Hypothek aufgebracht werden kann.

Welche Finanzierungsarten kommen für eine Neuhypothek infrage?

Die meisten Immobilienkäufer und Bauherren entscheiden sich bei einer Neuhypothek für eine Festhypothek. Allerdings kann das Darlehen während der Dauer der Zinsbindung nicht oder nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung vorzeitig gekündigt werden. Bei einem variablen Darlehen werden die Kreditzinsen hingegen in regelmässigen Abständen an den aktuellen Marktzinssatz angepasst. Kreditnehmer tragen bei dieser Finanzierungsart zwar das Risiko eines Zinsanstiegs, können allerdings auch von sinkenden Zinsen profitieren. Zudem bietet dieses Hypothekenmodell ein hohes Mass an Flexibilität, da Kreditnehmer die Hypothek jederzeit vollständig tilgen und kurzfristig kündigen können.

Welche Zinsbindung ist für eine Neuhypothek ratsam?

In der Regel sind Zinsbindungen zwischen 1 und 25 Jahren möglich. Welche Zinsbindung gewählt werden sollte, wird durch die drei Faktoren Chancen, Sicherheit und Preis bestimmt. So besteht die Chance, dass nach Ablauf der jeweiligen Festhypothek die Zinsen der Anschlussfinanzierung geringer sind. Der Punkt Sicherheit betrifft den Umstand, dass aktuell niedrige Zinsen über einen möglichst langen Zeitraum gesichert werden können. Und in puncto Preis geht es um den Zinssatz, der umso höher ausfällt, je länger die Laufzeit gewählt wird. So bietet eine kurze Zinsbindung von zwei Jahren zwar kaum Sicherheit, der Zinssatz fällt aber deutlich geringer aus als bei einer zehnjährigen Festhypothek. Eine lange Laufzeit der Hypothek geht hingegen mit höheren Zinsen einher.

Vor dem Abschluss einer Neuhypothek unbedingt Angebote vergleichen

Bei der Erstfinanzierung einer Immobilie geht es um viel Geld. Daher sollten Immobilieninteressierte verschiedene Angebote vergleichen und nicht nur bei der eigenen Bank die Konditionen anfragen. Denn ein Vergleich der verschiedenen Anbieter kann teils enorme Einsparpotenziale aufdecken. Wichtig ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass ein objektiver Vergleich durchgeführt wird. Daher sollten die wichtigsten Details wie Eigenkapital, Kaufpreis, Einkommen und Sicherheiten identisch sein. Auch die Dauer der Festhypothek sollten bei allen Angebotsanfragen gleich gewählt werden, damit diese schlussendlich vergleichbar sind.

Neuhypothek – Häufig gestellte Fragen zu Ihrer Erstfinanzierung

Welche Arten von Liegenschaften finanziert Hypoguide?

Hypoguide finanziert grundsätzlich sämtliche Arten von Einfamilienhäusern und Wohnungen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Ferienliegenschaft, eine selbstbewohnte oder vermiete Immobilie handelt.

Welchem Personenkreis steht Hypoguide zur Verfügung?

Sämtlichen Privatpersonen mit Wohnsitz in der Deutschschweiz, welche nicht als US Person gelten bzw. in den USA nicht steuerpflichtig sind, können die Dienstleistung von Hypoguide in Anspruch nehmen. Die Anzahl Kreditnehmer pro Finanzierungsanfrage liegt dabei bei maximal 2 Personen. Hypoguide finanziert zudem keine Liegenschaften von Erbengemeinschaften oder Liegenschaften, auf welchen eine Nutzniessung besteht.

Kostet mich der Service von Hypoguide etwas bzw. wie verdient Hypoguide sein Geld?

Der von Hypoguide erbrachte Service ist für Sie kostenlos. Hypoguide wird für seine Dienstleistung von den einzelnen Banken und Versicherungen entschädigt.

Wie läuft eine Finanzierungsanfrage grundsätzlich ab?

Nachdem Sie die Daten zu Ihrer Liegenschaft und Person in Ihrem persönlichen Benutzerkonto erfasst haben, werden Ihre Angaben online ausgewertet. Dabei wird der Wert Ihrer Immobilie ermittelt und anschliessend auf deren Belehnung und Tragbarkeit überprüft. Bei einer positiven Beurteilung erhalten Sie von unseren verschiedenen Finanzierungspartner online ein individuelles Angebot für die Ablösung Ihrer Hypothek.

Ist meine Anfrage verbindlich?

Nein, Sie können auch nach Übermittlung Ihres Finanzierungsantrages immer noch von Ihrer Anfrage zurücktreten. Solange Sie also gegenüber dem Finanzierungspartner Ihrer Wahl keine mündliche Zusage und/oder keinen Kreditvertrag unterzeichnet haben, können Sie Ihre Meinung jederzeit noch ändern und haben die freie Wahl.

Weshalb ist Hypoguide günstiger als wenn ich direkt zum entsprechenden Finanzinstitut gehe?

Dadurch, dass Sie Ihren Antrag online erfassen, sparen unsere Finanzierungspartner Zeit und Geld für Beratung ein. Diese sind im Gegenzug bereit, Ihnen günstigere Konditionen anzubieten, wodurch beide Seiten profitieren.

Grundwissen Hypotheken

Welche Arten von Eigenmitteln kann ich für den Erwerb einer Immobilie einsetzen?

Neben Konto- und Depotguthaben können Sie für den Erwerb einer Liegenschaft Mittel aus der 2. und 3. Säule einbringen. Dabei ist zu beachten, dass die Banken und Versicherungen eine Verpfändung oder ein Bezug von Guthaben aus der 2. Säule recht unterschiedlich handhaben. Bei einzelnen Banken und Versicherungen können zudem auch Versicherungspolicen als Sicherheit eigesetzt werden.

Welches ist der Minimalbetrag, welchen ich für den Kauf einer Immobilie aufbringen muss?

Grundsätzlich sind 20% vom Kaufpreis durch eigene Mittel aufzubringen. Die restlichen 80% werden durch das Finanzinstitut Ihrer Wahl finanziert. Dabei ist zu beachten, dass mindestens 10% der Eigenmittel aus Konto- und Wertschriftenguthaben, Mitteln der 3. Säule oder aus Schenkung stammen müssen.

Was versteht man unter Tragbarkeit und wie wird diese berechnet?

Grundsätzlich wird als Tragbarkeit das Verhältnis zwischen Liegenschaftskosten und dem erzielten Einkommen in Prozent bezeichnet. Die Liegenschaftskosten setzen sich dabei aus den Zinsen und Amortisationen für die Hypothek wie auch den Unterhaltskosten für die Liegenschaft zusammen. Damit die Hypothek langfristig tragbar ist und die Bank Ihren Finanzierungsantrag bewilligt, dürfen die Liegenschaftskosten nicht mehr als ein Drittel vom aktuellen Bruttoeinkommen betragen.

Wie läuft ein Kauf einer Liegenschaft grundsätzlich ab?

Nachdem Sie Ihre Traumimmobilie gefunden haben, und sich nach Ausfüllen des Finanzierungsantrages für ein Angebot auf unserer Plattform entschieden haben, senden Sie uns die erforderlichen Unterlagen zur Liegenschaften und Ihr Person zu. Anschliessend erhalten Sie von der Bank Ihrer Wahl die Kreditdokumente zur Unterschrift zugestellt. Sobald Sie diese an Ihren Finanzierungspartner retourniert haben, erhalten Sie ein unwiderrufliches Zahlungsversprechen zugestellt, welches Sie am Tag der Kaufvertragsunterzeichnung dem Verkäufer der Liegenschaft abgeben. Dieser hat somit die Garantie, dass er nach der erfolgten Kaufvertragsunterzeichnung den Kaufpreis von Ihrer Bank überwiesen erhält.

Was versteht man unter direkter und indirekter Amortisation?

Amortisieren Sie Ihre Hypothek direkt, reduziert sich Ihre Hypothek um den entsprechenden Amortisationsbetrag, wodurch die Liegenschaftsbelehnung und die durch Sie zu entrichtenden jährlichen Zinsen sinken. Bei der indirekten Amortisation wird der Amortisationsbetrag nicht von der Hypothek in Abzug gebracht, sondern auf ein Säule 3a-Konto oder -Police einbezahlt, wodurch Sie Ihre Einkommenssteuer reduzieren können. In einem solchen Fall verringert sich jedoch die jährliche Zinsbelastung auf Ihrer Hypothek nicht und bleibt somit unverändert.

Welche Arten von Hypotheken gilt es zu unterscheiden?

Festhypothek: Hypothek mit fester Laufzeit, wobei der Zinssatz während der gesamten Laufzeit gleich bleibt und nicht den Schwankungen des Marktes ausgesetzt ist.

Variable Hypothek: Hypothek ohne feste Laufzeit und einem Zinssatz, welcher je nach Situation am Zinsmarkt von Zeit zu Zeit angepasst wird und damit den mittelfristigen Schwankungen des Zinsmarktes ausgesetzt ist.

Geldmarkthypothek: Die Geldmarkthypothek wird auch als LIBOR-Hypothek bezeichnet und wird in regelmässigen Abständen an das aktuelle Zinsniveau angepasst. Sie ist damit den kurzfristigen Schwankungen des Zinsmarktes ausgesetzt und daher nur risikotoleranten Kreditnehmern zu empfehlen.